Diskusspeziallisten hier? - Augentrübung - weiße Pupille

Z-Jörg

Mitglied
Diddy schrieb:
Z-Jörg schrieb:
Und wie bringt man die Fruchtfliegen auf den Beckengrund, bzw die Diskusfische an die Oberfläche zum Futtersuchen?
Nachdem sie es bei mir gewohnt sind, fressen meine weisse Mülas von der Oberfläche, aber das war nicht immer so...
Okay, da hab ich nicht dran gedacht. Diskusfische sind echt Sensibelchen, oder?
Nicht unbedingt, Tiere die sich "wohlfühlen", fressen auch von der Oberfläche.
 
Hallo Olli,

das war im weitesten Sinne keine Anfängerfrage. Ich wollte nur EURE Meinung haben, ob ich denn lieber zu weißen, oder zu schwarzen Mülas greifen soll. Denn die roten werde ich meiden - auch in meiner Malawi-Zeit habe ich das ja gemacht bzw mache ich ja immer noch. Nun kann es ja sein, dass ihr/die "Spezialisten" hier sagen: "nein, du, nimm lieber die schwarzen/weißen, weil..."

Heute wurden beide neuen Frostfutter mehr oder weniger angenommen. Morgen bzw. am Samstag schaue ich lebende weiße/schwarze Mülas und gefrorene und/oder lebende Artemia noch bekomme.

Der behandelte Pigeon scheint eine leicht verbesserte Pupille zu haben, dafür scheint das Augen von außen getrübt. Nun werden wir wohl mal mindestens eine Woche beobachten (müssen). Haben ihn heute wieder zurück zu den anderen gesetzt, gleichzeitigen 30% WW. - also nicht gleichzeitig, vorher halt. Danach den Fisch wieder umgewöhnt.

Es gab keinerlei Probleme nach dem Umsetzen. Er sitzt sofort wieder bei den anderen, wie vorher auch. Auch hat er sofort wieder das Fressen angenommen.

Grüße
Michael
 
A

Anonymous

Guest
Hallo Michael,
mal eine Frage bezüglich des Lichts: wird das abends langsam abgeschaltet und morgens langsam ein? Grade in recht spärlich bepflanzten Becken erschrecken sich die Fische schnell und schießen dann hin und her (was man grade im Dunkeln ja leider nicht sieht), wobei sie sich auch die Hornhaut des Auges verletzen können. Ist das Becken zudem noch zu allen Seiten offen, bedeutet das auch Stress und der schwächt die Fische zusätzlich, sodass aus einer an sich harmlosen Verletzung schnell eine bakterielle Infektion wird. Viele Pflanzen (auch Schwimmpflanzen) sind aus meiner Sicht nicht nur wichtig für die Wasserqualität, sondern auch fürs Wohlbefinden der Fische. Ich drücke euch die Daumen, das es euren Fischen bald besser geht und ihr euch dann an all ihrer Pracht erfreuen könnt! :D
 

fischolli

Mitglied
Moin,

mir lässt das Thema mit den Wasserwerten noch keine Ruge
GH 14, KH 12, PH 7,2

laufen bei uns hier unter "Flüssigbeton" und "basisch". Ich bin von daher erstaunt, dass auch die anderen erfahrenen Diskus-Halter wie Jörg die für so ok befinden. Nach meinem Wissensstand sind Disketten von ihrem Ursprung her absolute Weichwasserfische. Natürlich kann man die in anderen Wasserparametern halten und sicher sogar zur Nachzucht bringen, aber letztlich ist es trotzdem eine dauernde latente Stresssituation für den Fisch. M.E. kann man das auch nicht "wegzüchten". Ich sehe das sehr deutlich bei meinen Apistogramma, für die gilt grundsätzlich genau das gleiche.

Das der mehrfach zietierte Diskus-Züchter erzählt, dies ginge alles ganz problemlos, hat für mich recht wenig Überzeugungswert. Zum einen, hat der TE mal bei dem die Werte gemessen (wohlgemerkt in den Zuchtbecken), zum anderen erzählen Verkäufer gern das, was a) die Kunden hören wollen und b) was den Verkauf nicht verhindert. Und der Herr lebt schließlich von der Zucht der Tiere.
 

Z-Jörg

Mitglied
Ok,
da muss ich wohl etwas zurück rudern, Kh 12 ist mir irgendwie entgangen, die sollte am besten halbiert werden, aber an den anderen Werten habe ich wirklich nichts auszusetzen.
Am besten eine Topf Erlenzapfen aufkochen u den Sud ins Becken schütten.
 
Hallo,

das Licht ist seit September, seit dem Umzug ins 423 ltr-Becken mit Dimmung eingerichtet.
Habe den Balken umgebaut, ein Philips EVG mit Dimmung habe ich eingebaut.
Somit dimmen die Lampen (leider erst) bei 10% Helligkeit beginnend in 30 Minuten auf voll Leistung. Und um 22.30 Uhr dimmen sie wieder ab bis 10% - um dann um 23 Uhr abzuschalten.
Die Fische erschrecken auch absolut nicht wenn das Licht an oder aus geht.

Heute habe ich noch gefrorene Artemia, sowie lebende Wasserflöh und lebende weiße Mückenlarven besorgt.
Die Neon machen nun einen auf Kugelfisch, die Disken interessierte das ganze ziemlich wenig. Allerdings habe ich doch einen neuen BlueDiamond, der heute seit genau einer Woche das erste mal gefressen hat - und das waren ungefähr 7 Wasserflöhe. Die interessieren ihn als Einzigsten.

Grüße
Michael
 
Hi,
es ist immer gut neue Fischezu kaufen wenn die alten Probleme noch nicht behoben sind :wink:

Aber mal zum Licht. Ich dimme nicht groß und da zuckt kein Fisch wenn das Licht angeht.

LG
 
Hallo und schöne guten Abend an alle,

ich dimme auch nur aus Jucks heraus, da ich einfach den Leuchtbalken mit einem EVG aufrüsten wollte. Denn beim alten KVG wurde der PH-Wert immer bei eingeschalteten Licht um Ph 05 - 1 verfälscht, durch Induktionsspannung. Habe dann das AQ-Wasser eine Zeitlang per 6 mm² Erdungsleitung an die Heizung angeschlossen, aber das Kupfer im AQ war/ist ja auch nix. Daher der Umbau auf EVG, und wenn schon, dann gleich dimmbar Gibt mir halt ein "angenehmeres" Gefühl.

Nun, aber den Fischen geht relativ bis sehr gut. Der besagte, neue, BlueDiamond frisst bisher nur Lebendfutter. Bei allem anderen schaut er weg, kommt einfach nicht, oder rührt sich erst wenn bereits alles vorbei ist.
Der behandelte Pigeon scheint nicht schlechter zu werden. Direkt besser auch nicht, ganz schwer zu sagen. Aber er stänkert rum, frisst einwandfrei und hat sonst keinerlei Anzeichen dass es ihm nicht gut ginge.
Der "alte" BlueDiamond hat immer noch sein unverändertes weißes Pünktchen in der Pupille. Ansonsten unauffälliges Verhalten. Die anderen drei neuen sind völlig unauffällig, Augen einwandfrei, fressen gut und mehr als die "alten".

Futter steht nun in folgender unregelmäßiger Verteilung zu Verfügung:
Amtra DiskusFit
Amtra DiskusMix
weiße Mückenlarven gefroren
Krill gefroren
Benkers Garnelenmix fein
GoldenGate Artemia
lebende Enchyträen

Seit Samstag steht ein neuer - gebrauchter - Kühlschrank mit 4 Sterne Gefrierfach bereit. Zum einen habe ich nun immer kaltes Weißbier, ohne dass die Freundin wegen Platzmangel schimpft, zum anderen kann ich problemlos 5 kg Frostfutter künftig bestellen.

Meine Enchyträen machen sich auf gut, es wustel nur so in der Box. Hoffe ich kann die auf Dauer halten. Habe schön über eine vorsorgliche Teilung nachgedacht, nicht dass ich eine Box "umbringe".
Dafür fehlt mir aber die passende Styroporbox. Hat da auch wer einen Tipp für mich bezüglich der Erde? Man soll ja nur ungedngte.... verwenden.
Hat wer da Erfahrung und kann mir einen Baumarkt/Händler mit dem passenden Produkt (Erde) nennen?

Die Enchys werden bisher auch NUR von den Neon und dem "neuen" BlueDiamond gefressen. Aber auch nur, wenn man es ihm vor die Nase hält. Dann frisst er. Auch hat NUR dieser eine neue BlieDiamond, der sonst nichts frisst, die Bachflohkrebse (lebend) sowie die weißen Mülas (lebend) gefressen. Alle anderen haben zugeschaut wie die Tiere davongezappelt sind und dann von den Neon verspeist wurden :(

Dauert wohl noch...
Einzigst den DiskusMix futtern sie beinahe so wie das Rinderherz. Das es nun seit über einer Woche nicht mehr gab.

Schöne Grüße

Michael
 

Starmbi

Mitglied
Hallo!

[quote="Michael K]Der "alte" BlueDiamond hat immer noch sein unverändertes weißes Pünktchen in der Pupille.[/quote]
Ich habe hier einen Skalar, (selbst aufgezogen) der immer schon einen weißen Punkt auf dem Auge hat.
Ansonsten alles absolut unauffällig.

Gruß
Stefan
 
A

Anonymous

Guest
Hallo Michael

behandeln kannst Du die Tiere zusätzlichg noch mit Seemandelbaum - Sud
Der ist ja rein pflanzlich und wirkt antibakteriell.

Ich habe meine Tiere immer morgens mit neuem Futter gefüttert. Da ist der Hunger am Größten und die Wahrscheinlichkeit daß es gefressen wird am Größten.
Frißt dann einer mal dann meistens alle, schon wegen dem Futterneid.
Du mußt nur hartnäckig bleiben und immer wieder das neue Futter geben. Irgendwann nehmen sie es an.
Meine haben so ziemlich alles gefressen Flocke, Granulat und versch. Frostfutter.
Allerdings Rinderherz hab ich keins gefüttert.
 
Guten Abend zusammen,

ich möchte mich mal wieder melden und aktuelle Infos geben. Es hat sich einiges getan, schön langsam sind wir aber absolut am Ende. Nachdem der auch auf dem Foto gezeigte Pigeon Blood immer weißere Augen bekam suchten wir weiteren Rat. Am 24.12.14 ließen wir einen auf Fische spezialisierten Tierarzt 160 km anfahren. Dieser war drei Stunden da, suchte, schaute... merkte an, die sehen - bis auf die Augen - spitze aus. Er hat das Wasser kontrolliert - ebenso den Sauerstoffgehalt. Keine schlechten Werte, Sauerstoff bei 5,5 mg/l - i.O. Sie fraßen alle, zeigten bestes Verhalten, auch Farbe - aber eben die meisten eine äußere Trübung der Augen, zwei drei weitere deutlich weiße Pupillen. Hautabstrich wurde gemacht, das Tier bekam eine leichte Narkose. Ergebnis: Fisch schleimt stark ab, KEINE Parasiten. Er riet uns nach weiteren Recherchen einige Tage später zu einer Behandlung mit Borgal 24%. Dies führten wir bei zwei Fischen im 125-Liter-Becken (Rio125) - eigens angeschafft - durch. Erfolglos. Seine letzten Hinweise gingen in Richtung der Fisch- und Vogelklinik in München Oberschleißheim, dort sitzt einer von zwei Augenspezialisten für Fischaugen deutschlandweit.
Vorab haben wir das Wasser dort nach persönlicher Anfahrt - ca. 150 km einfach - auf Bakterien untersuchen lassen. Leider liegt mir noch nichts schriftliches vor, aber man sagte uns bereits telefonisch, dass im Wasser 48.000 "irgendwas Einheiten" Bakterienkollonien (o.ä.) sind, was als "gering bis mittel" einzustufen ist - also auch i.O.
Weiter befindet sich nun der Eheim Prof3e mit 600 Litern geregelt OHNE den UVC-Filter im Becken, während ein Eheim 2222 dazukam, dieser läuft voll und mit dem UVC - ich denke, der wird so um die 250 Liter/Stunde machen.
Am vergangenen Donnerstag habe wir unseren Pigeon Blood schweren Herzens gefangen, mit reinem Sauerstoff verpackt im Auto in der Styroporbox nach München gebracht. Termin um 11 Uhr bei Herrn Korbel, DER Augenspezialist.
Vorab Kotuntersuchung ergab einen leichten Befall Flagellaten. Dann stand eine fast unerträglich lange Augenuntersuchung an - Ergebnis, es ist "grauer Star", Ursache unbekannt. Dazu müsste eine pathologische Untersuchung stattfinden. Noch schwereren Herzens ließen wir das arme Tier in München, dort wurde er eingeschläfert. Man versicherte uns, dass er blind sei, und max. noch hell/dunkel auf einem Auge sieht. Letzter Stand ist nun dass die Kotuntersuchung/Darmuntersuchung einen Befall mit Hexamiden und Trichomonaden ergab. Vorab bereits riet man uns zu einer Behandlung mit Metronidazol, bis wir gegen Ende dieser Woche das Ergebnis habe. Wir also letzten Donnerstag die zwei "Hauptfische" ins Rio125, mit Metronidazol behandelt. Leider sind das eh schon mit den Augen INNEN angeschlagene Tiere und daher auch recht dünn. Sie fraßen ÜBERHAUPT nicht. Nach Rücksprache mit der LMU München gaben wir die Tiere am dritten Tag wieder ins Hauptbecken.
Stand heute, beide fressen wieder und zeigen Farbe, wenn auch die Augen unverändert sind.
Wir warten nun auf Ergebnisse, man sagte uns, das Auge sei am Montag nach Berlin gesendet worden... Alle seien SEHR interessiert auf die Ursache, anscheinend kann es keiner wirklich sagen.
Wir gehen nun jedenfalls den Weg, dass wir das Becken möglichst in Ruhe lassen, Nitrat regelmäßig messen und daher versuchen, EINEN großen WW pro Woche zu machen - um da mal Ruhe hineinzubringen. Seit 24.12. ist übrigens der Wels weg, auf anraten des Tierarztes abgegeben, er hätte ja die Fische nachts anschwimmen können. Er kam beim Schwiegerpapa unter und zog nun in die Oberpfalz :)

Die bisherige Frage ist für mich - was war zu erst?
a) Fische bekommen weiße Augen - werden Blind - Fressen weniger - Flagellaten breiten sich aus - Fisch magert ab
b) Fische bekommen Flagellaten - bekommen weiße Augen - werden blind - fressen weniger- magern ab

Wir haben nun Rinderherz verbannt. Es gibt weiße Mülas, schwarze Mülas, Krill, Artemia, Amtra DiskusFit, Amtra DiskusMix, Miesmuschelfleisch, Benkers Garnelenmix. Das eine wird eher gefressen, das andere eher weniger...
Seit kurzem habe ich vom Edeka Riesengarnelenschwänze geholt - gestern das erste mal versucht - und wenn es schön klein geschnitten ist, dann nehmen sie es auch besser als ich erwartet hätte. Ein paar scheinen es zu mögen, andere spucken es immer und immer wieder aus. Seelachs liegt auch bereit, habe ich aber noch nicht versucht.

Und nun, jetzt kommt ihr :) '???

Ach ja, die Refloktoren habe wir auch abgebaut - für den Fall dass es zu hell war/ist....

Die Ausgaben bisher waren jedenfalls enorm - dafür hätte ich beinahe einen neuen Besatz samt Aquarium bekommen... Das wollte ich nur mal anmerken...

Grüße Michael
 

fischolli

Mitglied
Moin Michael,

es tut mir leid für euch, dass es so blöde läuft. Es ehrt euch aber auch, dass Ihr nicht den schnellen Weg geht (Ex und hopp), sondern einen solchen enormen Zeit und Geldaufwand betreibt, um eure Tiere zu retten/heilen. Af deine Frage würde ich von der Logik her darauf tippen, dass erst die Parasiten da waren und daraus die Folgeprobleme aufgetreten sind.

Ich möchte doch noch einmal das Thema Wasseraufbereitung ins Spiel bringen und euch empfehlen, es mal mit einer deutlichen Herabsetzung der Härtewerte durch VE/Osmose zu versuchen. Der Kostenaufwand für eine gute Osmoseanlage ist im Verhältnis zu dem, was ihr schon ausgegeben habt, vernachlässigbar. Wie bereits geschrieben, ich kann nur Rückschlüsse aus der Haltung meiner Apistogramma ziehen, die aber ja zumindest teilweise aus denselben Ursprungshabitaten kommen wie eure Disken. Dazu kommt, dass wir in Bremen schon aus der Leitung unser Wasser mit nur ca. dem halben Härtewerten bekommen wie eure Werte sind.

Gruß
 

Starmbi

Mitglied
Hallo!
Michael schrieb:
Die Ausgaben bisher waren jedenfalls enorm -
Als Halter sollte man Verantwortung für seine Tiere übernehmen.
Die Einkaufkosten -egal welches Tier- Hund, Katze, Maus, Fisch- sind oft die geringsten Kosten.
Von daher finde ich Dein Verhalten lobenswert.

Ich glaube aber nicht an einen grauen Star.
Wenn Du einen Fisch untersuchst wirst Du immer Krankheitserreger finden. Das hat nichts zu sagen.
Ca. 92% aller Menschen haben das Herpes-Virus.
Ein gesunder Fisch kommt mit der normalen Erreger-Belastung klar.

Und eine Fisch wegen einer Hornhauttrübung zu töten finde ich auch nicht adäquat, solange Sie das Futter finden.
Ich halte seit über 30 Jahren Skalare. Sind nur die adaptierten Tiere, aber sie haben das gleiche Habitat wie der Diskus.
Manchmal hatten diese auch trübe Augen.
Dann habe ich Osmose Wasser benutzt und die Probleme waren weg.

Gruß
Stefan
 
Hallo an euch,

vielen Dank...
Mir ist klar, dass die Anschaffung das kleinere übel ist... Aber derartiger Aufwand ist schon enorm, aber ich will ja dass es ihnen gut geht. Aber das sei nun auch egal, mir geht's hier und bei meinen Tieren um eine Lösung.

Ich bin gerne bereit, eine Osmoseanlage anschaffen, aber mich wundert an dem ganze folgender Sachverhalt: mein Händler (Hobbykeller-Hendler, Hauptberuflich anders tätig, mit seeeehr viel liebe zu der Aquaristik - daher fühle ich mich da recht gut aufgehoben. Nun, wie auch immer, dieser hat die SELBEN wasserwerte und benutzt KEINE Osmoseanlage - hat aber ausgewachsene Stendker Diskus seit teilweise nem Jahr "auf Lager", denen geht's bestens. Keine trüben Augen, nichts... Gerne würde ich eurer Schilderung glauben und eine Osmoseanlage einsetzen - und weg sind die Probleme. Aber warum bekamen dann meine auch die Trübung erst nach dem Umsetzen? Warum auch die "neuen", die nachkamen??

Und ich möchte noch einmal klarstellen: der Fisch hatte keine Hornhaupttrübung, sondern eine WEIßE Linse, also Pupille. Das was normal innen schwars ist, das war schneeweiß... und so wird es dem Rest auch ergehen, wenns keine Lösung dafür gibt...
Wie viele Menschen halten die Diskus total falsch - also total - und dazu noch Schwertträger und Guppys und und und... Aber dort habe ich noch nie solche Augen gesehen... Auch im Netz findet man so gut wie nichts darüber...
Ich kann es mir einfach nicht erklären was dieser vorgang mit einer INNEREN WEIßFÄRBUNG der Augenlinse zu tun haben soll??

Grüße
Michael
 

Starmbi

Mitglied
Hallo!

Deine Aussagen klingen schlüssig, aber wie schon gesagt wurde: das Gesamt-Paket muß stimmen.
...sondern eine WEIßE Linse, also Pupille.
Das wäre also tatsächlich so was wie grauer Star. Hat der Doc das gesagt?

Grauer Star kann auch durch eine mechanische Einwirkung hervorgerufen werden.
Da fällt mir ein, daß z.B. Skalare bei Kämpfen gezielt auf die Augen picken.
Hast Du eine Raufbold im Becken?
Wenn Deine Fische nicht mehr hin und her schießen und trotzdem diese Pupillen haben, wäre das noch zu bedenken.

Trotzdem glaube ich immer noch an was bakterielles...

Eine Osmoseanlage bekommst Du zwischen 80-300€, wobei das teurere Modell ein Wasser/Abwasserverhältnis 1:1 besitzt und über 1000l/Tag macht.
Seit ich ein ein Weichwassergebiet gezogen bin habe ich meine UOA aus Faulheit nicht mehr benutzt.
Aber ich habe noch nie so ein schönes Becken gehabt, wie mit UOA und Aufsalzen (Sera-Mineral-Salt).

Gruß
Stefan
 
Hallo,


ja, ich sagte es ja bereits eindeutig. Die Tiere werden blind, binnen Wochen: grauer Star - Aussage von Herrn Korbel der LMU München NACH der Augenuntersuchung
Anfangsstadium Linse Außen trüb, im weiteren Verlauf INNEN weißlich bis es nach wenigen Wochen komplett weiß ist. Dabei ist aber dann die Hornhaut Außen wieder tadellos.

Das mit Osmose werde ich lassen, definitv. Nach Aussage der Fischklinik und beiden Ärzten ist es als normal und Diskusgerecht einzustufen - nicht aber für Wildfang, aber für die nach-nach-nach.....zuchten.

Grüße
Michael
 
Hallo

wir warten immer noch auf Ergebnisse... Es ist noch nichts rausgekommen. Die Damen und Herren der LMU München wissen offenbar selber nicht mehr weiter. Man hat uns angeboten nun die nächsten zwei Fische, welche diese Augen aufweisen, kostenlos zu untersuchen... Noch haben wir abgelehnt, sie sind nicht blind - definitiv. Sie sehen noch :)

Anbei zwei Fotos - das ist eine Alu-Stange, Durchmesser ca. 16mm, die einige Jahre (drei davon) im Becken waren... Heute habe ich sie ausgebaut. Meint ihr die können an unserer Situation schuld sein?
Habe dabei einen 50% Wasserwechsel gemacht, gestern gute 75% (wie jeden Sonntag). Zusätzlich ist seit heute für mindestens eine Woche, wohl eher zwei, Aktivkohle im kleinen Filter.

Grüße
Michael
 

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Starmbi

Mitglied
Hallo Michael,

Aluminium ist eigentlich überall anzutreffen, auch im Wasser, es wird aber recht schnell oxidiert und ist somit maskiert.
Anders sieht es natürlich mit den "künstlich" produzierten Alu-Stäben in Deinem Aquarium aus.

Da werden dann gerne u.a. Kupfer, Titan, Beryllium, Lithium, Chrom, Zink, Zirconium und Molybdän, Titan und Nickel zugemischt um bestimmte Eigenschaften zu gewährleisten.

Vielleicht solltest Du mal diese Stoffe auf Giftigkeit abklappern?

Btw. was machst Du mit Alu-Stäben im Aquarium?

Gruß
Stefan
 
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