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Schachbrettschmerle / Yasuhikotakia sidthimunki

Dieses Thema im Forum "Fische" wurde erstellt von fluethke, 27. April 2009.

  1. Moin,

    so ich habe mal wieder was neues. Mittlerweile insgesamt 10-11 Schachbrettschmerlen (den lateinischen Namen kann ich nicht aussprechen, geschweige denn schreiben... :oops: )

    Ich halte die in einem 112 L Becken, derzeit noch mit 3 verbliebenen Corydoras agassizii. Das Becken ist mit Wurzeln eingerichtet, einige Cryptocorynen insgesamt noch etwas karg bepflanzt, soll aber noch zuwuchern. Strömung ist eher gering durch einen Tetratec 600 Außenfilter, durch den Diffusor ist der Sauerstoffgehalt aber ganz ordentlich.

    Mich würden mal ein paar Erfahrungen von anderen Haltern dieser Tiere interessieren. Beckeneinrichtung, Temperatur, Sozialverhalten usw. Scheu oder nicht scheu. Was fressen die (Schnecken, oder nicht, Tubifex ? Welches Granulat. )
    Hat schon mal jemand eine Veränderung der Körperzeichnung beobachtet (Verblassen, bräunliche Färbung ?) Gibt es Rangkämpfe, Geschlechtsunterschiede...usw. Immer her mit allem. :wink:
     
  2. JoKo

    JoKo Mitglied

    Hi,

    So. 1m Kantenlänge, Deltabecken mit ca. 150-160l Inhalt.:
    [​IMG]

    Temperatur 25°C, Nachts 23°C.
    So scheu wie die Keilfleckbarben, also gar nicht. Ich sehe immer 3 oder 4 gleichzeitig im Becken (insgesamt acht).
    Wenn die Klappe aufgeht sind sie auch sofort zur Stelle zum fressen.
    Schneckenfressen habe ich noch nie beobachtet, ich habe auch kaum leere Schneckenhäuser rumliegen die darauf deuten könnten...Schnecken gäbe es schon zur Auswahl: Posthornschnecken, TDS.
    Tubifex habe ich noch nie verfüttert. Ansonsten: TetraMin Crisps, Weisse/Schwarze Mückenlarven, Daphnien, Artemia, egal ob lebend oder Frostfutter.
    Lebhaft. Echte Revierkämpfe nicht, ab und zu mal ein kurzes "Weg da", das wars auch schon.
     
  3. Moin !

    Ich habe vor gut einem Jahr 4 Schachbrettschmerlen von einem Nachbarn übernommen. Bei mir leben sie mit ein paar Panda-Panzerwelsen in einem 54-Liter Becken, teils mit feinem Kies, teils mit Sandboden. Dekoriert mit grauem Sandstein und einigen Wurzeln und sehr dichter Bepflanzung/Schwimmpflanzen/Mooskugeln. Temperatur liegt bei 26 Grad.
    Die Schmerlen sind sehr aktiv - kaum das sie sich mal ausruhen. Ich würde sie schon fast als ein wenig "hektisch" bezeichnen, da sie immer sehr schnelle Bewegungen/Richtungsänderungen machen und auch insg. extrem schnell schwimmen. Auch sind sie selten alleine unterwegs. Fast immer zu zweit oder in der Gruppe.

    Die Farbänderungen habe ich auch schon beobachtet. Mal sind sie sehr dunkel gezeichnet, richtig schwarz - was sich super zum hellen, silbernen Bauch abzeichnet. Dann sind sie wieder hellbraun gefärbt. Ich konnte das aber bisher keinen Gemütszustnd zuordnen, scheint völlig willkürlich zu sein.

    Manchmal geben sie auch leise Knackgeräusche von sich, ähnlich wie Prachtschmerlen. Nur wesentlich leiser.

    Schnecken fressen habe ich sie noch nicht sehen.


    Tschüß

    Sado-Uwe
     
  4. Moin,

    Schmerlen sind doof...

    Ich habe die Schmerlen jetzt seit 4 Monaten, die zeigen folgendes Verhalten:
    Permanentes unter einer Wurzel sitzen (alle 11 zusammen)
    Bei Fütterung kommen immer ein paar rausgeschossen und fressen, sind aber nach wenigen Sekunden wieder unter der Wurzel.
    Danach wird bis zur nächsten Fütterung weider unter der Wurzel gesessen.
    Was kann ich tun, damit ich die auch mal sehe...?

    Besatz 11 Schachbretter
    15-20 Yunnanilus cruciatus
    6 Corydoras agassizii
    Das Becken ist noch immer rel. offen und hell.

    Hat mal jemand einen gescheiten Beifisch auf Lager (Ich habe noch 11 Phantomsalmler..)

    P.S. Übrigens Schnecken fressen die ohne Ende... :shock:
     
  5. Hallo,

    mein Opa hatte ca. 20 Jahre lang Schachbrettschmerlen (zwei davon leben bei einem befreundeten Aquarianer angeblich immer noch!), und sie haben sich die ganze Zeit auch so schüchtern verhalten, wie Du es beschreibst, mit lediglich dem Unterschied, daß ihr liebstes Versteck eine Tonröhre war.

    Ich finde das interessant, weil die Schachbrettschmerle wie auch hier von den meisten Aquarianern und auch in allen mir bekannten literarischen Beschreibungen demgegenüber als sehr schwimmfreudig und extrovertiert beschrieben wird.
    Was dazu führt, daß die Schachbretter sich bei manchen so zurückgezogen verhalten, würde mich auch mal interessieren. An der Artgenossenzahl kann es eigentlich nicht liegen, denn mein Zoohändler hat in einem Gesellschafts-Schaubecken nur zwei der Tiere sitzen und die sind so aktiv und gar nicht schüchtern, wie es überall geschildert wird!
    Mein Opa hatte seine auch in einem ganz normalen Gesellschaftsbecken, mit über die Jahren unterschiedlichen, aber durchweg harmlosen Beifischen (u.a. Salmler, Barben, Schwertträger, Panzerwelse, Skalare), bepflanzt war das Becken auch gut (im Anhang ein Foto von 1996, wenn man genau hinschaut, sieht man eine Schmerle aus der Tonröhre gucken).

    Ob es gar irgendwas mit dem Alter der Tiere zu tun hat?
    Eine befreundete Aquarianerin hatte offenbar bei ihren ehemaligen Schachbrettschmerlen auch die ruhige Sorte erwischt, vielleicht meldet sie sich sogar hier noch zu Wort.

    Liebe Grüße,
    Jan

    P.S.: Was den lateinischen Namen betrifft, ich nenn sie einfach immer noch Botia sidthimunki ;)
     

    Anhänge:

  6. FKS

    FKS

    Moin,
    Inlecypris :dance:
     
  7. Hallo

    ich habe seit 1 Jahr drei schachbretter, die von Anfang an ziemlich aktiv und , wie der Kollege schon schrieb, auch mal sehr hektisch sein können. Sie tummeln sich u.a. mit Panzerwelsen, einigen Ancistrus , Neon und Skalaren in einem ca. 400l Becken. Platz ist also da und alle Insassen geben sich sehr harmonisch.
    Umso erstaunter beobachte ich seit einer Woche, daß die drei die Skalare anschwimmen und dann kurzzeitig "attackieren"...es sieht fast so aus, als hingen sie wie Putzerfische an der Unterseite der Skalare. Diese wehren sich zwar nicht aber gefallen tut es ihnen auch nicht wirklich. Hat dies schon mal jemand von euch beobachten können ?

    Gruß Oliver
     
  8. (ich schieb das Thema mal wieder hoch)

    Hallo Frank,
    ich halte bei mir im Becken 9 Schachbrettschmerlen, in einem 400L Gesellschaftsbecken mit Weichem Wasser.
    GH 5 und Temp von 26-28°C pH 6,4
    Das Becken ist recht dicht bepflanzt bietet aber noch genug Schwimmraum.
    Im Becken sind noch Harnischwelse, Ohrgitterwelse, Regenbogenfische und Platy.

    Die Schachbrettschmerlen sind jetzt seit etwa 5 Jahren bei mir im Becken und sind mit ihrer fröhlichen Art eine Bereicherung für das ganze Becken.

    Hin und wieder, aber recht unregelmäßig und anscheint ohne Externe Anreize fangen manchmal (meist 2 aber bis zu 4 Tier) die Schachbrettschmerle an blass zu werden. Dann jagen sich die Tiere im Engen Tanz umeinander und durch das ganze Becken. Beim erstem mal hab ich gedacht das sie kurz vor ihrem Tod noch mal anfangen zu kämpfen. Aber nach einer Weile hören sie wieder auf und am nächsten Tag sehen sie wieder aus wie immer. Ich deute das mal als Balzverhalten.
    Ich muss mal sehen irgend wann hatte ich mal ein paar Video´s davon gemacht.
    Wenn ich sie wiederfinde lade ich sie mal hoch.

    Machmal werden auch ein paar Tiere leicht Rot-Braun oder Orange an der Bauchlinie.

    Leider kann ich nicht sagen ob es bei dem balzen auch zur Eiablage kommt.
    Ich bin auch schon seit über einem Jahr am überlegen was ich noch ändern könnte,
    um diese schönen Tiere vielleicht doch nach zu ziehen. Aber ich komm zu keinem Ergebnis.
    Ein Einzelbecken kommt bei mir nicht in Frage.
    Mit den Platy und den Welsen wird der Boden ständig noch Fressbarem durchsucht also stehen dich Chanzen bei Null. Vielleicht mit einem grobem Bodengrund mit Ritzen wo die Eier absinken können und wo die Fressfeinde nicht ran kommen. Im Netz gibt es einen Beitrag über Panda-Schmerlen dort wurde Grober Kies in "Tupperschüsseln" in das Becken gestellt.

    mal Schauen vielleicht gibt es ja noch jemanden der sich meldet und ähnliches bereichten kann.
    Und vielleicht findet man ja zusammen den nächsten Schritt der nötig ist diese seltene Art zu erhalten.

    gruß Dirk
     

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