Planung für den Einstieg in die Aquaristik

Starmbi

Mitglied
Hmm,

was kostet es, 1,5 kg Wasser einzufrieren um 1°C Abkühlung zu erreichen?
Wie viel Wasser (Wasser- und Abwasser-Kosten) braucht man um ein Becken um 1°C abzukühlen?

Gruß
Stefan
 

Wolf

Mitglied
Schau Stefan,
Da ich zu faul bin so etwas zu berechnen, mach ich maximal den Deckel auf. Ich habe übrigens auch gerade 28,8 Grad im Aquarium und mach mir da kein Kopf. Die paar heiße Tage bekommen wir auch so rum. Am Montag habe ich einen Wasserwechsel mit kalten Wasser gemacht.
Danach hatte ich dann 25,4 Grad. Leider war die Temperatur am nächsten Tag wieder oben.
L. G. Wolf
 

Snowgnome

Mitglied
Hi

Hmm,

was kostet es, 1,5 kg Wasser einzufrieren um 1°C Abkühlung zu erreichen?
Wie viel Wasser (Wasser- und Abwasser-Kosten) braucht man um ein Becken um 1°C abzukühlen?

Gruß
Stefan
ich hatte seinerzeit nicht den Platz für eine Colaflaschengefrieranlage - und die hätte mit Sicherheit mehr gekostet als ein paar Wasserwechsel:cool:

Und wenn die Kosten für Wasserwechsel weh tun, sollte man vielleicht einen Hobbywechsel oder zumindest eine Verkleinerung in Betracht ziehen
 

Shai

Mitglied
Hey Fritz,

wenn Du Zugang zu nem 3D Drucker hast könnte man sich so was drucken und nen PC Lüfter montieren.
Wobei 60mm Lüfter auch nicht umbedingt immer die leisesten sind. ;-)

oder so, aber aufwändiger:



Grüße,

Lars
 
Okay danke für die Hinweise! Deckel auflassen hat schon ne Menge gebracht, auch wenn ich Angst hatte ne Garnele oder Schnecke draußen zu finden Aktuell sinds 27 Grad, also alles safe!
Gestattet mir noch den Hinweis, dass ich aktuell ne Crowdfundingkampagne zu einem selbst ausgedachten Spiel laufen habe: www.startnext.com/wuerfelkitschen . Wenn ihr Bock habt, schaut mal rein, ansonsten fühlt euch bitte durch diesen Hinweis in eigener Sache nicht belästigt!
 
Ich habe noch eine Frage zur Fütterung: habe mir zwecks Abwechselung nun Welschips und rote Mückenlarven geholt. Füttere einmal am Tag, Standardmäßig Granulat, manchmal Flocken und nun eben diese beiden Alternativen.

1. Brauchen Fische überhaupt Fütterungsabwechselung?

2. Habe heute zum ersten Mal die Welschips reingeschmissen (sera wels chips nature). 3 Stück, aber die fressen da echt lange dran. Ist das für meinen Bestand okay? (20 rote Neons, 6 ausgewachsene blackmollys und ein paar Babys, 10 Amanos, 6 Panzerwelse (orangeflossen) und 2 L181)

Danke
 

Mezzomixen

Mitglied
Hallo

1.Je abwechslungsreicher desto besser. Natürlich musst du trotzdem bei der Art des Futters auf die Bedürfnisse deiner Tiere eingehen. Du hast beispielsweise mit deinen Neons und Corydoras carnivore Tiere (also Fleischfresser). Die Garnelen fressen so ziemlich alles... die Mollys auch mit Hang zum Grünzeug. Bei deinenL181scheint es so zu sein, dass der fleischliche Anteil in der Nahrung auch recht hoch ist. Deine Welschips dürften also bei den meisten Tieren nicht sehr hoch im Kurs stehen(Corydoras sind wie gesagt Fleischfresser!!) Die Mückenlarven sind gut und du solltest gucken auch weiterhin Futter mit einem hohen Proteinanteil zu verfüttern. Idealerweise verschiedene Sorten Frostfutter(Mückenlarven, Cyclops,Tubifex usw.) und auch weiterhin die Chips und ruhig mal später abends ein Stück Gurke. So, dass die Mollys noch was davon haben und nachdem das Licht aus ist die L-Welse. Flockenfütter würde ich generell gar nicht oder nur sehr wenig füttern. Das quillt nach. Was für ein Granulat ist es ?

2. die Menge musst du selbst herausfinden. Die Fische müssen gut genährt aber nicht fett aussehen. Regeln wie , nicht mehr als die Menge, die in 30 Minuten aufgenommen werden kann solltest du mit Vorsicht genießen. Salmler beispielsweise fressen sich in 30 Minuten zu Ballons und ins Foodkoma.
Grundsätzlich würde ich bei dem Besatz auch Mindestens einen Fastentag einziehen und moderat füttern.

Ps die Mollys passen weder vom Wasser noch vom Futterkonzept bedingt .

Grüße
Mezzo
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm..okay danke für die Infos!

Das Granulat ist in soner schwarzrotweißen Box und heißt Dosys Tropical S Aquatic Nature. Wenn man oben drauf drückt kommt unten was raus und man kann sonen roten Hebel umlegen. Nehme das eigentlich hauptsächlich, aber es gab auch schon welche die sagten, dass die Flocken besser seien, da das Granulat mehr quillt und andere meinen nimm lieber das Granulat, denn es ist leichter vom Boden fressbar.

Es gab auch schon oft die Aussage, dass Frostfutter das Wasser sehr belasten kann. Habe jetzt gefriergetrocknete rote Mückenlarven da.

Mal ne ganz blöde Theorie bzgl. Protein und Pflanzen: Können die Fische nicht Protein durch z.B. die abgeworfenen Garnelenhäute, Blasenschnecken oder nicht durchkommende Mollybabys bekommen und Pflanzen sind eh genug drin genau wie Algen? (Die Mollys knabbern oft an den Blättern rum oder schlürfen an der Wasseroberfläche).

Das mit dem Fastentag habe ich auch gehört. Fällt einem immer so schwer, weil die Mollys dauerhungrig erscheinen. Werde einfach jetzt erstmal abwechslungsreich füttern mit Schwerpunkt Granulat und sobald Welse oder Mollys die Pflanzen rupfen gibts noch zusätzlich ab und an ne Scheibe Gurke oder Zucchini Ungeschält geht oder?). Wenn irgendwer komisch ist, melde ich mich nochmal, hoffe aber erstmal, dass so alle Fischies klarkommen werden.

Danke für die Hilfe!
 

Mezzomixen

Mitglied
Gern . Aber wie gesagt . Ich würde eher schwerpunktmäßig abwechslungsreich Frostfutter füttern und das wirklich moderat. Weiterhin würde ich das Granulat ebensowenig füttern wie das Flockenfutter. Habe das mal gegoogelt:
‚In der Position 1 wird eine Futtermenge ausreichend für circa 1-5 Fische je nach Größe verabreicht.
In der Position 2 wird die Futtermenge verdreifacht.‘
Allein das ist schon eine völlig sinnlose Aussage.

Frostfutter ist deutlich einfacher zu handhaben als es erstmal scheint. Vor allem nur aufgetaut und ausgespült verfüttern. Nicht das Tauwasser mit ins Becken kippen.
Mal ne ganz blöde Theorie bzgl. Protein und Pflanzen: Können die Fische nicht Protein durch z.B. die abgeworfenen Garnelenhäute, Blasenschnecken oder nicht durchkommende Mollybabys bekommen
Natürlich ist ein toterJungfisch auch eine Proteinquelle. Aber natürlich weder verlässlich noch ausreichend für die Anzahl der Fische.

Das mit dem Fastentag habe ich auch gehört. Fällt einem immer so schwer, weil die Mollys dauerhungrig erscheinen.
Trotzdem:)

Es gab auch schon oft die Aussage, dass Frostfutter das Wasser sehr belasten kann. Habe jetzt gefriergetrocknete rote Mückenlarven da.
Das Becken wird vor allem belastet, wenn du zu viel fütterst. Ob es jetzt Frost- Flocken- oder Granulatfutter ist, ist erstmal zweitrangig. Und ob du jetzt gefriergetrocknete oder gefrostete Mückenlarven nimmst dem Wasser auch egal. Den einzigen den es stört ist der Panzerwels. Gefriergetrocknet schwimmt es und wird somit hauptsächlich von den Salmlern und Mollys gefressen.
 

Snowgnome

Mitglied
Hi

Das mit dem Fastentag habe ich auch gehört. Fällt einem immer so schwer, weil die Mollys dauerhungrig erscheinen.
Die wenigsten Fische verhungern in einem Aquarium, sie sterben im Zweifel eher an Verfettung. Außer bei Jungtieren ist so ein Fastentag überhaupt kein Problem. Fährt man mal einige Tage weg, ist es meist besser, die Tiere nicht zu füttern als jemanden mit der Fütterung zu beauftragen (weil der dann wegen des "Bettelns" viel zu viel füttert.
 

Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Hi,

die jungen Fische im normalen Becken ausreichend zu füttern, ist fast nicht möglich. Bis die ihren Anteil abbekommen haben, sind alle anderen schon total überfüttert, das AQ hat eine Überdosis Futter intus und Schnecken fühlen sich pudelwohl und vermehren sich prächtig.
Aber die Kleinen finden auch so genug im Mulm, Aufwuchs usw.
Der eine oder andere bleibt vielleicht auf der Strecke, wie in der Natur auch, die anderen überleben.
Wenn du sie aber ernsthaft groß päppeln willst, solltest du Jungfische in ein separates Becken einziehen lassen, wo du sie mehrmals täglich füttern kannst, den Boden mehrfach absaugen kannst usw. Das ist dann allerdings ein erheblicher Mehraufwand.
 

fischolli

Mitglied
Moin,

das mit dem "abwechslungsreich" füttern ist auch so eine menschliche Denkweise. Solange ein Futter alles notwendige enthält, was der Fisch braucht, kann man das auch als Dauerfutter einsetzen. Komisch, da wird bei Hunden und Katzen ein wesentlich niedrigerer Maßstab angelegt, die bekommen teils ewig dasselbe Futter vorgesetzt.

Gruß
 

Mezzomixen

Mitglied
Komisch, da wird bei Hunden und Katzen ein wesentlich niedrigerer Maßstab angelegt, die bekommen teils ewig dasselbe Futter vorgesetzt.
Hunden tätest du mit ständigem Futterwechsel auch keinen Gefallen. Im Gegensatz zu zum Beispiel wildgefangenen Fischen sind Hunde eine künstlich erschaffene Art (hier hast du dann wirklich tausende Generationen). Aber auch bei ihnen guckst du ja beim Futter auf den Rohproteonanteil usw. . Und abwechslungsreich ernähren kannst du sie auch in der Form, dass du ihrem Grundfutter auch mal Dinge wie Möhrenschalen( ganze Möhren kann der Hund auf Grund seines kurzen Darms nur unzureichend verdauen) oder mal ein Stück gekochtes Hühnchen, Joghurt, Eier usw beimischt.

Grüße
 

fischolli

Mitglied
Hi Mezzo,

können ja, aber machen das wirklich alle Hunde/Katzenbesitzer?

Es gibt auch gut ausgewogenes Fischfutter, in dem alles drin ist. Ich war mal zu einer Führung im Aquarium Berliner Zoo, die haben die Fische ausschließlich mit einem selbstgemachten Granulat gefüttert. Immer und alle, bis auf die echten Raubfische. Ist aber etliche Jahre her.

Gruß
 
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