Neuer Aquarianer 350l Becken braucht Hilfe

Shai

Mitglied
Wenn du den Kakadu streichst wärst du mit den 3 (+Garnelen)

(Zwerg-) Fadenfischen
Perlhuhnbärbling
Dornaugen

ja komplett Asiatisch ;-)
Ob sich das alles verträgt kann wohl jemand anders sagen, hab ich zumindest schon mal irgendwo gelesen die Kombi.
Wenn die alle auch ins selbe Wasser passen, muss das Becken nur noch etwas "verkrauten" wie man so schön sagt.

Grüße,
Lars
 

Mezzomixen

Mitglied
Hmm, ich dachte das iss zu Anfang gut damit mehr Luft zum Wachstum der Pflanzen ins Becken kommt ?
Wenn du so etwas mal gesehen hast, das optisch so wirkt, dann werden das wohl co2 Anlagen gewesen sein. Die werden häufig unterhalb des Auslaufs des Filters angebracht. Optisch wirkt es dann so, als ob da zusätzlich Sauerstoff eingeleitet wird.
CO2 benötigen Pflanzen für ihr Wachstum(bedeutet nicht, dass es unbedingt eine CO2Anlage sein muss). Wenn du zusätzlich Sauerstoff bzw. Luft einleitest, wird (tendenziell) dieses CO2 eher über die Wasseroberfläche ausgetrieben. Ist ein bisschen so, als ob du mit einem Strohhalm in eine Cola pustest. Dann ist die Kohlensäure auch schneller raus.
In wieweit ein so oberflächennaher Sprudler was kaputt macht, können die Pflanzenkenner aber eher beantworten
 
Wenn du so etwas mal gesehen hast, das optisch so wirkt, dann werden das wohl co2 Anlagen gewesen sein. Die werden häufig unterhalb des Auslaufs des Filters angebracht. Optisch wirkt es dann so, als ob da zusätzlich Sauerstoff eingeleitet wird.
CO2 benötigen Pflanzen für ihr Wachstum(bedeutet nicht, dass es unbedingt eine CO2Anlage sein muss). Wenn du zusätzlich Sauerstoff bzw. Luft einleitest, wird (tendenziell) dieses CO2 eher über die Wasseroberfläche ausgetrieben. Ist ein bisschen so, als ob du mit einem Strohhalm in eine Cola pustest. Dann ist die Kohlensäure auch schneller raus.
In wieweit ein so oberflächennaher Sprudler was kaputt macht, können die Pflanzenkenner aber eher beantworten
ich hab das Teil mal ausgemacht;)
 

ignarus

Mitglied
Pflanzen brauchen CO2, kein Sauerstoff. Mit dem Blubbern führst Du Sauerstoff hinzu, CO2 wird ausgetrieben.
Hallo Jochen,
davon war ich bis vor kurzem auch überzeugt und habe das auch so hier geschrieben. Es gibt aber eine Ausnahme die mir erst jetzt klar ist:
Bei niedrigen CO2 Werten im Wasser entsteht nach einigen Stunden Beleuchtung ein CO2 Wert von nahezu null, da die Aufnahme durch die Pflanzen zu diesem Zeitpunkt höher ist als das CO2 das durch Atmung und Diffusion über die Wasseroberfläche nachkommt. Dann kann es schon was bringen, wenn man Luft und somit auch CO2 aus der Luft ins Becken einbringt. Also für die Zeit ab der Hälfte der Beleuchtungsdauer bis zum Ende.
 

Mezzomixen

Mitglied
@ignarus das halte ich für einen interessanten Ansatz. Wenn du dir aber die Zusammensetzung unserer Atemluft anschaust, ist der Anteil an CO2 verschwindend gering (unter unter 0,1%). Ich kann mir da wirklich nur schwer vorstellen, dass es da einen positiven Effekt gibt. Zumal durch das Einleiten der Luft auch weiterhin CO2 ausgetrieben wird.
Gibt es da irgendwelche Untersuchungen zu ?
Grüße
 

ignarus

Mitglied
@ignarus das halte ich für einen interessanten Ansatz. Wenn du dir aber die Zusammensetzung unserer Atemluft anschaust, ist der Anteil an CO2 verschwindend gering (unter unter 0,1%). Ich kann mir da wirklich nur schwer vorstellen, dass es da einen positiven Effekt gibt. Zumal durch das Einleiten der Luft auch weiterhin CO2 ausgetrieben wird.
Gibt es da irgendwelche Untersuchungen zu ?
Grüße
Ich kenne keine Untersuchung dazu. Zwar ist der Anteil des CO2 an der Luft gering, aber es wird ja viel Luftvolumen durch den Sprudelstein gepresst, also es kommt mehr Luft mit dem Wasser in Kontakt als durch die Oberfläche.
Wenn man jedoch eine CO2 Anlage hat dann ist das selbstverständlich kontraproduktiv. Es gilt nur bei sehr geringen CO2 Konzentrationen.
 

Starmbi

Mitglied
Hallo,

bei einem Glas Wasser stellt sich nach einiger Zeit ein CO2-Gehalt von 0.5 mg/l ein.
Wenn es Pflanzen schaffen, diese Konzentration zu unterbieten, fungiert ein Sprudelstein tatsächlich als eine CO2-Düngung.

Gruß
Stefan
 

Mezzomixen

Mitglied
bei einem Glas Wasser stellt sich nach einiger Zeit ein CO2-Gehalt von 0.5 mg/l ein.
Wenn es Pflanzen schaffen, diese Konzentration zu unterbieten, fungiert ein Sprudelstein tatsächlich als eine CO2-Düngung.
Guten Morgen

Okay. Dann nochmal eine Frage an die Pflanzenexperten als Off-Topic. In wie weit hätte diese Sättigung eine Auswirkung auf die Pflanzen? Wäre es nicht im Endeffekt so, dass die Pflanzen, die nicht unbedingt CO2 bräuchten einfach so wachsen würde, wie sie es immer tun würden und stark CO2 bindende Pflanzen so oder so Mangelerscheinungen hätten?
In welchem Ausmaß würde der Sprudelstein die Gleichung, dass CO2 über die Wasseroberfläche aufgenommen wird, beschleunigen?

Grüße
Mezzo

Ps sollte sich eine längere Diskussion ergeben, erstelle ich einen eigenen Thread .
 

Starmbi

Mitglied
Hallo,

Stark CO2 bindende Pflanzen sind eigentlich fast immer schnell wachsende Pflanzen.
In welchem Ausmaß würde der Sprudelstein die Gleichung, dass CO2 über die Wasseroberfläche aufgenommen wird, beschleunigen?
Geht nur wenn Du weniger als 0.5 mg/l im Wasser hast.
Hast Du mehr drin, wird dir das CO2 solange ausgetrieben, bis Du 0.5 mg/l hast.

Gruß
Stefan
 

Mezzomixen

Mitglied
Geht nur wenn Du weniger als 0.5 mg/l im Wasser hast.
Hast Du mehr drin, wird dir das CO2 solange ausgetrieben, bis Du 0.5 mg/l hast.
Ich meine den zeitlichen Unterschied . Mal abgenommen es wäre tatsächlich so, dass kein CO2 im Wasser mehr nachweisbar ist. Was macht so ein Sprudelstein für einen Unterschied (zeitlich) zu dem dann eh vorhandenen Gasaustausch zwischen Luft und Wasser.
 

Starmbi

Mitglied
Hallo,

Ich meine den zeitlichen Unterschied
Zeit ist hier die falsche Dimension.
Ich weiß auch nicht genau, was Du eigentlich willst?
Hast Du denn weniger als 0,5mg/l CO2 in Deinem Becken?

Die Diffusion wird über das Konzentrationsgefälle und die Austausch-Oberfläche bestimmt.
Das Konzentrationsgefälle ist gering.
Wenn Du deine Luftleistung der Pumpe kennst und z.B. als mittleren Blasendurchmesser 1 mm annimmst, kannst Du die gesammte Luftblasenoberfäche berechnen und ins Verhältnis zu Deiner Wasseroberfläche setzen.
Ich vermute mal das die Luftblasen eine sehr viel größere Oberfläche haben, der Gasaustausch also erheblich schneller vonstatten geht.

Gruß
Stefan
 
Hi, ich habe vor 3 Monaten ca mit dem gleichen Becken angefangen. Habe die Wasserwerte nicht abgeglichen aber bei mir funktioniert der folgende Besatz als Start super: 10 Amanogarnelen (3 w, haben anfangs die extrem langen Fadenalgen richtig effektiv weggemäht), 20 Neons, 6 Black Mollies (2 w, die einzigen die sich vermehren bei mir, wenn man da kein Bock drauf hat, könnte man angeblich 2 Skalare reinpacken die fressen wohl die Babys.), 6 Panzerwelse, 2-3 Rennschnecken (eine ist leider verstorben, aber auch mein einziger Fallout bisher...) und 2 L187 Welse. Ist nichts spektakuläres aber trotzdem vielfältig und immer noch spaßig zu beobachten. Heute wurden mir noch 10 Ohrgitterharnischwelse empfohlen die wohl gut gegen Pflanzenalgen sein sollen. Wenn ihr auf bunt steht, nehmt einfach orangene Mollys und bei den Panzerwelsen die mit den orangenen Flossen (corydoras sperbai oder so...)
Pflanzen habe ich mir von einem bekannten geben lassen und einfach alles erstmal reingepackt und geguckt was sich hält. (Habe auch ne Schicht Dünger und feinen schwarzen Kies sowie ne Rückwand). Meinen Thread findest du auch hier im Beginnerforum unter "Planung für den Einstieg in die Aquaristik". Da tauchen bestimmt einige Fragen auf, die du anfangs auch haben willst.

Achja: eine schnell wachsende Pflanze ist wohl wichtig: habe mir noch eine zugekauft mit so Tellern, die abends immer zugehen. Die wächst wie doof und man kann ständig Ableger abknipsen und wieder in den Boden drücken wenn man will.

Mein Ablauf war so: Wasser Kies Deko und Pflanzen rein und 3 Wochen gewartet. Dann Werte kontrollieren lassen und die 10 Amanos und Rennschnecken rein. Nach nochmal 2 Wochen die Panzis und Mollys rein und noch eine Woche später die Neons und L187.

Die Garnelen gehen regelmäßig steil, wenn Paarungsschwimmen angesagt ist, die Panzis machen immer den lustigen Luftschnappmove zur Oberfläche und die Mollys sind eh dauerhaft in Bewegung und Babys beobachten macht auch Spaß, so dass es viel abwechslungsreiches zu gucken gibt und man zu Beginn es wirklich einfach hat. Falls es in Reichweite für dich ist, kann ich dir einen Shop nahe Osnabrück empfehlen. Da wirst du keine kranken Tiere und ne Topberatung bekommen!
 

fischolli

Mitglied
Moin Fritz,

auch wenn ich mal wieder der Meckerheini bin: Mollys (hartes Wasser, am besten leicht aufgesalzen) und C. sterbai und Neon passen leider überhaupt nicht zusammen vom Wasser. Genauso deine L187 (bist du sicher, dass du Chatostoma hast oder doch eher den normalen Ancistrus?), auch die mögen eher weiches Wasser.

Bei Otocinclus muß man sehr genau schauen, welche Art verkauft wird. O. afinis, wie sie meist ausgezeichnet sind, sind es nie. ES gibt Arten, die eher kühles Wasser mögen und andere, die es auch gern warm haben wollen. Aber, als Funktionsfische gegen Algen sind die unbrauchbar.

Gruß
 
Hallo, sorry mit dem Wels hatte ich mich vertan: ich habe L181 nicht L187. Also mein Vertrauensmann sagte die Kombi geht. Ihr habt vermutlich recht, dass es nicht optimal ist, aber ein PH von 7.5 und ne Temperatur von 26-27 Grad ist laut Aquariumguide, einer Inetseite, die mir empfohlen wurde, für alle noch in Ordnung. Wenn ich auf jeden Fall irgendwas ändern muss, sagt mir gerne bescheid. Bisher läufts und alle wirken munter und normal, ich will aber auch keine zu schlimmen Fehler begehen.
 
Achja, die Anmerkung zu den Algen habe ich auch so vernommen wie im letzten Beitrag und werde keine Otocynclus mehr einsetzen. Habe auch keine Algenprobleme!
 

fischolli

Mitglied
Moin,

du weißt, dass der L181 eine ordentliche Größe bekommen kann bis 25 cm? Ist für dein Becken grundsätzlich ok, aber die brauchen auch ein bißchen Platz.

Welche Neon hast du denn? Hier zeigt sich, dass die Angabe der wissenschaftlichen Namen echt hilfreich ist. Die drei gängigen Arten haben durchaus unterschiedliche Bedürfnisse an das Wasser. PH 7,5 ist für die Südamerikaner echt schon grenzwertig, für die Mollys aber ok.

Gruß
 
Jo, wurde mir gesagt, mal schauen, wie schnell die Kollegen wachsen. Notfalls muss dann noch ein wenig Deko raus.

Also auf der Rechnung steht Neon, rot. Sie haben einen kompletten roten Streifen unter dem blauen. Mehr weiß ich leider nicht. Den aktuell genauen ph-Wert kann ich auch nicht sagen, da ich nur Streifentests hier habe. Der liegt dann zwischen 7 und 7,5 schätze ich. Was wäre denn die Untergrenze für die Mollys und wenn ich den ph-Wert wegen der Neons senken müsste, wie bekäme ich das hin?
 
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