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Gebrauchtes Aquarium oder doch neu?

Dieses Thema im Forum "Beginner Forum" wurde erstellt von Cor 2, 21. August 2019.

  1. Hallo,
    Meine Kids und ich haben großen Gefallen an unseren Fischen gefunden und würden uns nun ganz gerne ein größeres Becken anschaffen + Unterschrank. Gedacht ist ein ca 180l Becken. 100×40×40 oder 100×50×50.
    Haben im Dezember 2018 ein neues Eheim 84l Becken erworben und bin mit dem sehr zufrieden.
    Nun meine Frage da ja ein 180l Becken + Unterschrank neu deutlich mehr kostet. Bin ich am überlegen mir ein gebrauchtes anzuschaffen .
    Allerdings liest man verschiedene Meinungen darüber und da ich bisher diesem Forum und den Teilnehmern vertraut habe stelle ich meine Frage nun hier.
    Sollte das Becken welches ich evtl erwerbe noch in Betrieb sein, damit ich es beim Verkäufer begutachten kann? Auch seh ich ja eigentlich nur so ob es noch dicht ist.
    Wie ist es mit einem Becken das leer zu verkaufen ist? Ist da nicht das Risiko zu groß das es nicht mehr dicht ist.
    Wie lang kann man überhaupt ein Aquarium betreiben, also ich mein die Haltbarkeit. Sollte man daher eher ein 2-3 Jahre altes Becken kaufen als ein 10Jahre altes Becken?
    Da ich erst seit Dezember letztes Jahr unser erstes Becken betreibe, hab ich auch noch nicht wirklich Erfahrung in der Aquaristik.
    Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Worauf sollte ich beim gebraucht Kauf achten?
    Sollte ich doch lieber ein komplett Set neu zb von Eheim oder Juwel nehmen?
    Vielen Dank
    LG
    Corinne
     
  2. Snowgnome

    Snowgnome Mitglied

    Hi,

    so ein Aquarium kann auch mehr als 20 Jahre halten. Die Frage, ob alt oder neu ist letztlich immer eine Frage des Budgets. Ich persönlich bin kein Fan von Komplettsets, solche werden bei Aquarien jenseits der 500 Liter ziemlich teuer. Da ist die Anschaffung einzelner Komponenten meist günstiger. bei den ganzen kleinen Becken kann man mit nem Set prinzipiell aber zumindest nichts falsch machen. Und ja, ich hatte auch mal ein Set von Juwel. Das war nicht schlecht
     
  3. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    mir wäre ein leeres Becken immer lieber, bei dem ich mir genau die Silikonnähte ansehen kann, ob sie intakt sind und, zumindest ich, auch die Kratzer im Glas besser erkenne als in einem gefüllten Becken. Kratzer müssen kein k.o.-Kriterium sein, feine K_ratzer sieht man im gefüllten Becken oft garnicht, für die Preisfindung wäre es mir aber doch wichtig.

    Einen Heizer kann man auch testen, ganz kurz anmachen und prüfen, ob er warm wird. Ebenso kann ein Filter in einem Eimer-Kreislauf (Aussenfilter) oder unter Wasser (Innenfilter) geprüft werden.. Ausnahme sind natürlich diese eingebauten Bioflow-Dinger bei Juwel. Die sind aber ziemlich robust und kaum zerstörbar.

    Ich habe Gebrauchtbecken gekauft, die bei mir seit 25 Jahren in Betrieb sind und keine Probleme machen. Ich hatte auch neue Becken, die nach 5 Jahren undicht geworden sind. Es gibt hier keine feste REgel, was besser ist.

    Gruß
     
  4. Kleiner Schussel

    Kleiner Schussel Mitglied

    Hallo Corinne,
    bei den Sets ist halt auch immer die Frage ob man alle Komponenten davon auch nutzen will oder ob man was anderes haben will (insbesondere Filter und Beleuchtung). Dann müßte man halt Mal ernsthaft rechnen.
    Ansonsten immer auch mal auf Sonderangebote achten, irgendwo gibt's Sets immer im Angebot.
    Weiter viel Spaß beim planen.
    Gruß,
    Svenja
     
  5. Pagan

    Pagan Mitglied

    Hi,

    Ich habe in der Küche ein 85L Becken, das über 40 Jahre alt ist und locker 20 Jahre davon in einer Scheune stand, an dem nichts gemacht wurde. Ist immer noch dicht. ;) Kann mal so, mal so kommen...

    Das Becken ist aber ja gar nicht mal das teuerste. Als Unterschank-Alternative würde ich eine Konstruktion aus Ytong-Steinen und Küchenarbeitsplatte empfehlen. Ein Ytong-Stein kostet ca. 3€ (man braucht ca. 9 Stück) und im Baumarkt bekommt man oft Küchenarbeitsplattenreste für 10€ pro Stück, die man sich vor Ort auch noch auf die Gewünschte Länge sägen lassen kann... Das wären dann 40-50€ für eine tippi-toppi Unterschrankkonstruktion, je nachdem ob man auf dem Boden noch eine weitere Küchenarbeitsplatte wegen dem Zimmerboden braucht. Bei 200-240L brauchte ich nichtmal kleben, weil die ganze Konstruktion durch das Gewicht des Beckens wie in Stein gemeißelt steht.

    Hier mal ein Foto von anno dazumal, direkt nach dem ersten Befüllen (200L):

    [​IMG]

    Die Konstruktion steht aktuell immer noch, obwohl ich hier viele Partys gefeiert habe. ;) Das Becken ist aber aktuell leer und kommt demnächst weg... Wenn Wasser drin ist, dann kriegt man das echt nicht mehr bewegt. Das Ganze wiegt dann immerhin gut 250Kg...

    Nur ein Tipp, für eine super günstige Unterschrank-Alternative für größere Aquarien! ;)
     

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