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Fische für sehr hartes Wasser

Dieses Thema im Forum "Fische" wurde erstellt von Hecke, 5. Januar 2008.

  1. Da bei mir im Ort ein Wechsel des Wasserversorgers ansteht und dort wo dieser derzeit aktiv ist ist das Wasser sehr hart. Hab schon Werte von 24° GH bei 7,5 PH im Nachbarort gemessen.
    deshalb überlege ich ob sich eine Umstellung des AQ-besatzes lohnt. Und falls ja, worauf?

    Ich hab Hexenwelse die scheinen solches Wasser zu vertragen.
    Zebrabärblinge kommen damit auch klar.
    Makropoden sind Kanidaten für einen Neubesatz.
    Sumatrabarben gehen bestimmt auch aber vertragen sich bestimmt nicht mit Makropoden.

    kennt noch jemand gut geeignete Fische?
    Hab nen 250l AQ mit 65cm Höhe

    Grüße hecke
     
  2. Hi,

    Hm, also Sumatrabarben und Makropoden würde ich nicht zusammenhalten, weil die Sumatrabarben gerne an lange Flossen gehen.
     
  3. Gesamthärte = 24 bei dir?bzw. Nachbarort
    Oder habe ich das falsch gedeutet
    Da kannst du keine Sumatrabarben halten.
     
  4. Mhhh also im Nachbarort 24 und in den nächsten Wochen auch bei mir...
    also du meinst keine Sumatrabarben.. gut
    Aber statt Arten auszuschließen dachte ich eher daran die Liste zu verlängern. So wie beim Brainstorming. Da fängt man auch mit dem Sammeln von Ideen an die erst später nach Umständen ausgeschlossen werden.
     
  5. guppys, black mollys, schwertträger, platys, kardinalfische, zwergregenbogenfisch, rote kongosalmler, zebrabärblinge,
     
  6. Naja die Standardfische gehen mir nach Jahren langsam aber sicher auf den Keks... Man will doch auchmal etwas anderes Halten außer Guppy,Molly,Platy,Schwertträger oder Segelkärpfling. Das ich dabei durchaus Wert auf ein AQ-mögliches fischgerechtes Dasein bedeutet aber nicht das ich nicht nach einer Verbesserung in der Qualität des AQ-besatzes strebe.

    Tja:
    zwergregenbogenfische sind wie es ausschaut nicht "hart" genug für mein Wasser. Oder passen die sich so gut an?
    von einem roten kongosalmler wird einem egal wo man nachschaut bei meiner wasserhärte auch abgeraten.
    Oder stimmen diese angaben nicht und die halten doch 24°GH aus?
     
  7. die fische kippen bei ein bisschen härterem wasser als es für sie geeignet ist nicht gleich tot um, das ist eben eine gewissensfrage.
    bei mir stand, dass die fische mit dem wasser durchaus zurechtkommen, evtl fragst du nochmal speziell einen kenner, wenn dir die fische gefallen
     
  8. Ohh ja die sehen schon spitzenmäßig aus.
    naja man findet solche Quellen:
    http://www.zierfischverzeichnis.de/...s/atherinoidei/melanotaenia_maccullochi.htm
    und auch andere die komplett andere Werte angeben.

    Achja die kardinalfische hatte ich auch schonmal im Visier aber bei mir ist da immer diese Sommerproblematik :cry:

    Ich hab auch schon gelesen das sich manche Arten als Nachzuchten dem Mitteleuropäischen Leitungswasser angepasst haben. Vielleicht gibts da ja nochn Ansatz.

    Ansonsten hab ich noch den regenbogenbuntbarsch gefunden der passt auch mit ins Becken :)[/url]
     
  9. ich hab die Lösung für mein Problem gefunden... udn zwar Schwielenwelse und Labidochromis caeruleus zusammen mit nen paar Bärblingen geben nen schickes Bild ab.
     
  10. Hi,

    wir haben hier auch sehr hartes Wasser, ca. 20° und mehr. Da ich keinen Bock hab ständig kanisterweise Osmosewasser zu schleppen oder mir gar ne Anlage zu kaufen, hole ich mir auch nur geeignete Fische. Meinen Besatz siehst du im Profil. Was definitiv auch geht sind z.B. Sajicabuntbarsche. Hatte von denen kürzlich ein Päärchen. Die hatten nach 2 Wochen in meinem Becken gleich Nachwuchs, hab sie nur abgegeben, weil das Becken für die doch etwas zu klein geworden wäre. Ansonsten ging es den Fischen prächtig. Sehr schöne Tiere, auf den ersten Blick unscheinbar, belohnen einen dann aber mit kräftigen Farben, wenn sie sich wohl fühlen. Was auch gehen würde sind Bolivianische Schmetterlingsbuntbarsche.

    cu,

    Benni
     
  11. Morgen

    Südamerika und hartes Wasser? ich weiß nicht... :?
     
  12. Wenn man die Tiere sich zusammensucht kommen die aus fast Lebensräumen.
    Ich glaube ehrlich gesagt nicht an solche Sachen wie:
    "Der Fisch ist aus Afrika der verrägt das Wasser nicht!"
    Erst wenn das im Labor nachgewiesen ist will ich daran glauben.
    z.b.: Labidochromis caeruleus beziehe ich von einem örtlichen Züchter... sonst würden die das Wasser wohl auch nicht vertragen.
    Zudem findet man sowieso andauernd unterschiedliche Aussagen zu einer einzigen Fischart. Etwa beim Hexenwels da geht Wikipedia von 18-25°C aus und das Ziefischverzeichnis von irgendwas ab 25°C.
    Da glaubt man doch lieber Ergebnissen "aus dem Leben".

    Also schaue ich Violators Vorschläge an und bedanke mich an dieser Stelle für diese.
    Gruß Hecke
     
  13. @Stinnes: Natürlich :) Deshalb spreche ich aber auch vom Bolivianischen altispinosus und nicht vom 'normalen' ramirezi. Die werden meistens mit Gesamthärte bis 15° abgegeben. Wenn ich aber weiss, dass der Fisch in unserer lokalen 20° Kalkbrühe geboren wurde und aufgewachsen ist und ich sehe, dass es ihm gut geht (Verhalten, Farbe, Appetit) ... wieso nicht? Einen Roten Neon, der mit 5° angegeben ist und auch bisher nur so weiches Wasser hatte, würde ich nie in mein Becken setzen.
     
  14. Hi,

    wie wäre es mit Fischen aus Ostafrika?
     
  15. Welche denn? die aus dem Tanganijkasee sind laut Verzeichnissen eher in weich bis mittelhart zu halten.
     
  16. Moin,

    den Fischen aus den Grabenseen ist die Härte relativ schnuppe, der Ph sollte stabil im alkalischen Bereich liegen - und das lässt sich mit härterem Wasser einfacher bewerkstelligen.
    Nehmt das Zierfischverzeichnis nicht als Bibel, da steht auch Unwahres drin.

    Lg Markus
     
  17. Diese Weisheit sei dir gedankt! :D
    Also schnapp ich mir demnächst ein paar von denen^^
     

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