"falsches" Futter ein Problem?

jochenb

Mitglied
Für jedes Tierchen gibt es im Zoohandel ja spezielles Futter - so auch für Kampffische. Man hat mich im Zoohandel schon gewarnt, dass die recht wählerisch sind und ich wohl einige Futtersorten ausprobieren müsste. Ich hatte aber Glück, und er hat gleich das erste Futter angenommen - so ein Granulat. Dann wollte ich ihm mit Abwechslung was Gutes tuen, aber ohne Erfolg. Für Artemia Nauplien hat er sich nicht interessiert und auch nicht für ein Flockenfutter speziell für Bettas. Da muss ich wohl weiter suchen. Aber was mache ich mit dem abgelehnten Futter? Kann ich doch sicher den anderen Fischen im Gesellschaftsaquarium füttern, oder? Jedenfalls stürzen sie sich drauf.

Umgekehrt geht es mir mit den Garnelen, die ich auch in den Gesellschaftaquarien habe. Die Fische stürzen sich auf alles, was ins Wasser fällt oder nach Leckerei aussieht wie z.B. Garnelensticks. Die Garnelen müssen sich mit dem zufrieden geben, was übrigbleibt bzw. von dem Futter für die Fische auf dem Boden landet. Die kann ich praktisch nicht mit speziellem Futter versorgen. Sie wachsen und vermehren sich aber prima.

Vielleicht gibt es ja kein falsches Futter und das ist nur GEschäftemacherei des Handels. ???? Ok, Ausnahmen wie Garnelenpuddings bestätigen sicher die REgel.
 

Snowgnome

Mitglied
Hi

Vielleicht gibt es ja kein falsches Futter und das ist nur GEschäftemacherei des Handels. ????
Ist nicht alles Geschäftemacherei, es gibt durchaus falsches/ungeeignetes Futter. Mal ein Beispiel aus "meinem Bereich". Auswuchfresser aus dem Malawisee sollen möglichst proteinarm ernährt werden, die leben ja in der Natur von dem Kleinvieh, was im Algenaufwuchs lebt. Ungeachtet dessen ließen die sich im Aquarium auch ausschließlich mit Artemia, Mückenlarven etc. füttern, das wird alles verputzt. Alerdings würden die Tiere dann gnadenlos verfetten und nicht so alt wie üblich werden
 
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