Die Sache mit dem Mulm

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Thema wurde von hier allgemeines-f2/mulmproblem-t90220.html#p652536 abgetrennt, damit es übersichtlich bleibt und es an sich ein eigener Thread Wert ist.
KL. Maultierfarm


Hallo,

aquaristiksteiner schrieb:
...
Mulm ist doch auch nicht schädlich, den brauche doch auch manche Fische, der ist doch nur nicht so schön anzusehen, oder täusch ich mich da???
...
Genau, du täuscht dich. Aussehen ist eine Sache des Geschmacks, ob Fische Den brauchen, kann ich nicht beurteilen.
Das Aquarium braucht Ihn.


Bei der Pflanzenauswahl und dem Reinigungsverhalten ist ein "echtes" Blaualgenproblem vorprogrammiert.
Wenn dich die Putzwut überkommt, wisch die Schrankwand aus.

Gleich kommen wieder die Corydoras "Züchter" und meinen schlechte Bakterien....
Ich hab mich jetzt knapp 2 Wochen mit dem Thema internetmäßig auseinander gesetzt und muss sagen, jeder wie er will.

"ironie ein"
Bitte macht das AQ so sauber wie möglich"
ironie aus"

Werd morgen eine Ergänzung liefern.
 

Mudskipper

Mitglied
Re: Mulmproblem

Stinnes schrieb:
Gleich kommen wieder die Corydoras "Züchter" und meinen schlechte Bakterien....
Ich hab mich jetzt knapp 2 Wochen mit dem Thema internetmäßig auseinander gesetzt und muss sagen, jeder wie er will.
Moin,

das sagt mir, das Du diese Problematik nicht mal ansatzweise verstanden hast :roll: .
"Internetmäßig auseinandergesetzt" - huuu, eine super Referenz :dance: !

Schuster bleib bei Deinen Leisten...

Lg
 
Re: Mulmproblem

Mahlzeit,

schön, dass einer von euch beiden angesprungen ist. :)

Eure Aussagen mit der Aufzucht von Corydoras
decken sich allerdings nicht mit deren anderer User:
von Fks hier z.B. viewtopic.php?f=3&t=84823&hilit=Corydoras+mulm

dann gab es einen Thread, in dem Jungtiere in den Filter geraten sind und dort sichtbar besser abgewachsen sind.

Und kommt nun nicht wieder mit groben Kies (das war kein grober Kies), der Dreck sitzt auch im feinen Kies.

und dann die Ausage: " Nicht der Kies macht die Barteln kaputt- sondern in den Zwischenräumen sitzender Dreck, der nichts mehr mit einem fluffigen, durchstromten Mulmteppich zu tun hat."

Einen durchströmten Mulmteppich gibt es nicht. Ein Teppich kann sich nur bilden wenn die Stelle nicht umströmt wird.
Der Mulm würde mitgerissen werden. :wink:


@Uwe: guter Beitrag :thumleft:
 
Re: Mulmproblem

Hi Andreas,

immer wieder gerne :wink: hatten ja schon per PN geklärt, daß sich unsere Vorstellungen von Mulm bis verdreckt ja grundsätzlich unterscheiden.

Den Link hab ich auch gelesen, habe aber auf den Fotos keinen groben Mulm entdeckt. Bei mir im Aufzuchtbecken konnte sich nie soviel Mulm bilden, deshalb erfolgte selbstverständlich auch keine "Reinigung".

Wie gesagt ist halt alles Ansichtssache in der Aquaristik, sonst wäre es ja langweilig.

Gruß Uwe
 

Mudskipper

Mitglied
Re: Mulmproblem

Stinnes schrieb:
Eure Aussagen mit der Aufzucht von Corydoras
decken sich allerdings nicht mit deren anderer User:
von Fks hier z.B. viewtopic.php?f=3&t=84823&hilit=Corydoras+mulm

dann gab es einen Thread, in dem Jungtiere in den Filter geraten sind und dort sichtbar besser abgewachsen sind.
Moin,

das kannst Du aber nicht so alles in einen Topf werfen.
Die Aufzucht von z.b. Corydoras hastatus ist eine andere Geschichte als eine große Aufzuchtgruppe Corydoras venezuelanus oder Andere sehr bodenorientierte Arten.
Ich sage ja nicht das Mulm grundsätzlich böse ist, aber versuche mal ein vermulmtes Auzuchtbecken vernünftig von Futterresten zu befreien - unmöglich.
In der extensiven Zucht kann MUlm wichtig sein, ansonsten ist es oft kontraproduktiv.

Jetzt kannst Du gerne damit kommen, das wir nicht von Corydoras-Aufzucht reden; nein das hast Du selbst ins Spiel gebracht.
Dazu kommt, das grad Beginner das mit dem Füttern noch nicht so raus haben und viel Pampe auf dem Substrat liegen bleibt. Wenn das passiert bilden sich hervorragende Bakterienblüten, die Corys gerne mit ableben quittieren(die berüchtigten roten Stellen durch Infektion). Auch bei zu wenig Wasserwechseln kann das gerne mal passieren.

Ist ja schön was Du so alles liest, aber eigene Erfahrungen sind immer die Besten.

lg
 
Re: Mulmproblem

Moin Andreas,

allein, dass Du dieses Beispiel Dir herausgesucht hast, zeigt mir, dass Du wirklich nicht verstanden hast, was ich gesagt habe. Ich finde es schwierig bis grob fahrlässig, dass Du mich in diesem Thread zitierst. Es handelt sich um eine völlig andere Situation. Du benimmst Dich wie ein Bildreporter, der irgendwelche Aussagen auseinander reißt. Und irgendwie hab ich ein Deja-vu.... denn das habe ich Dir schon einmal geschrieben.
Kapiere doch endlich, dass man Aquaristik nicht pauschalisieren kann. Das führt in aller Regel zu Falschaussagen und davon produzierst Du leider viel zu viele.

Beschränke Dich doch einfach darauf, was Du machst, was Du weißt und deklariere Deine Erfahrung auch als solche.
 
Re: Mulmproblem

Hallo zusammen,

nicht nur bei der Corydoras-Aufzucht kann es durch zu starke Vermulmungen zu Problemen kommen.

Ich habe hier gerade akut dieses Problem:
Ein recht warmes Becken, viele Welse, einige davon Corydoras. Dementsprechend fällt viel - zu viel - Mulm an. Optisch sehe ich darin kein wirkliches Problem, aber bei den Panzerwelsen gammeln jetzt reihenweise die Barteln weg. 3 Panzerwelse sind dadurch schon gehimmelt.
Die Panzerwelse habe ich schon ewig. Und es hat sich im Becken rein gar nichts verändert bis auf die Tatsache, dass immer mehr Mulm anfällt.
Und nein: ich habe keinen Kies. In dem Becken ist feiner Sand.

@ Stinnes: Nur, weil es bei Dir gut geht mit viel Mulm, heißt das nicht, dass es immer gut gehen muss. Ich finde es auch bedenklich, das so zu "propagieren".
 
Re: Mulmproblem

N´abend schön

Markus Schulz schrieb:
das kannst Du aber nicht so alles in einen Topf werfen.
Pauschalisiert wurde das von Line:
... Aber wir haben hier eine völlig andere Grundsituation: Corydoras auf verhältnismäßig groben Kies mit Nährboden darunter....
Quelle: beginner-forum-f1/wieder-mal-ein-neuer-mit-vielen-fragen-t89823-s45.html


Ich sage ja nicht das Mulm grundsätzlich böse ist, aber versuche mal ein vermulmtes Auzuchtbecken vernünftig von Futterresten zu befreien - unmöglich...
wo wir bei dem u. g. Anfänger sind, der sein Becken gern mal überfüttert.
Was hat das aber mit der intensiven Nachzucht von euch Profis zu tun, die genau wissen wieviel Futter sie ins Becken schmeissen?


...
wir nicht von Corydoras-Aufzucht reden; nein das hast Du selbst ins Spiel gebracht.
das hat sich so entwickelt. :wink:


...
Ist ja schön was Du so alles liest, aber eigene Erfahrungen sind immer die Besten.
...
Ich will keine Panzerwelse bei meinem harten Wasser halten. Also les ich intensiv, stoß aber oft auf Widersprüche bzw. Pauschalisierungen. Ich möcht gern dazu lernen, aber Antworten auf die gestellten Fragen liefert ihr nicht.


Fks schrieb:
extensive NZ von C. hastatus hat herzlich wenig mit internsiver NZ vieler anderer (größerer) Arten zu tun.
.
ja komm, welche andere Arten meinst du? Die Antwort ist wieder sehr allgemein gehalten. Ist man nicht immer bemüht, möglichst viel raus zubekommen?


Line schrieb:
allein, dass Du dieses Beispiel Dir herausgesucht hast, zeigt mir, dass Du wirklich nicht verstanden hast, was ich gesagt habe...
nö, hab ich nicht. konkretisiere mal und vor allen Dingen wäre ich erfreut über Antworten auf die Fragen. Ergänzung dazu: was hat der Nährboden damit zu tun?


Line schrieb:
...
Beschränke Dich doch einfach darauf, was Du machst, was Du weißt und deklariere Deine Erfahrung auch als solche.
mach ich doch, zum wiederholten Male! Ich hab mit Fischen nicht allzu viel am Hut. Schon gar nicht mit der Nachzucht.
Möcht aber gern dazu lernen und hinterfrage eure Aussagen ganz gezielt. Irgendwie sind Diese aber sehr schwammig gehalten.


die piddi schrieb:
...
nicht nur bei der Corydoras-Aufzucht kann es durch zu starke Vermulmungen zu Problemen kommen.
du sprichst aber unten von Panzerwelsen. :?


die piddi schrieb:
...
@ Stinnes: Nur, weil es bei Dir gut geht mit viel Mulm, heißt das nicht, dass es immer gut gehen muss. Ich finde es auch bedenklich, das so zu "propagieren".
nö, mach ich gar nicht. Im Thread von Marcus sind Laichräuber eingesetzt worden. Wo soll sich da noch Fischbrut entwickeln. War das jemals das Ziel?
In dem Thread wurde von einem Mulmproblem gesprochen. Seht ihr das?
 
Re: Mulmproblem

Hallo Stinnes,

Stinnes schrieb:
die piddi schrieb:
...
nicht nur bei der Corydoras-Aufzucht kann es durch zu starke Vermulmungen zu Problemen kommen.
du sprichst aber unten von Panzerwelsen. :?
Ich spreche nur von Panzerwelsen.

Zur Erklärung: Nicht nur bei der Aufzucht, sondern bei der normalen Haltung von Panzerwelsen kann es bei zu viel Mulm zu Problemen kommen.

Ich kann Dir nicht wirklich folgen...
Wer spricht von Nährboden?
Wer ist Marcus?

In diesem thread geht es um Mulm. Und Mulm und Panzerwelse kann Probleme geben.

Du schreibst hingegen, dass Mulm nur gut ist und das "Aquarium ihn braucht".
 

Mudskipper

Mitglied
Re: Mulmproblem

Moin,


Stinnes schrieb:
Pauschalisiert wurde das von Line:
... Aber wir haben hier eine völlig andere Grundsituation: Corydoras auf verhältnismäßig groben Kies mit Nährboden darunter....
Quelle: beginner-forum-f1/wieder-mal-ein-neuer-mit-vielen-fragen-t89823-s45.html
Das sehe ich nicht, aber das wird sie bestimmt selber erklären.


Ich sage ja nicht das Mulm grundsätzlich böse ist, aber versuche mal ein vermulmtes Auzuchtbecken vernünftig von Futterresten zu befreien - unmöglich...
wo wir bei dem u. g. Anfänger sind, der sein Becken gern mal überfüttert.
Was hat das aber mit der intensiven Nachzucht von euch Profis zu tun, die genau wissen wieviel Futter sie ins Becken schmeissen?
Ach echt? Bist ja ein Fuchs!

...
wir nicht von Corydoras-Aufzucht reden; nein das hast Du selbst ins Spiel gebracht.
das hat sich so entwickelt. :wink:
Falsch, hast Du ganz gezielt gebracht, verschaukel mich nicht.


...
Ist ja schön was Du so alles liest, aber eigene Erfahrungen sind immer die Besten.
...
Ich will keine Panzerwelse bei meinem harten Wasser halten. Also les ich intensiv, stoß aber oft auf Widersprüche bzw. Pauschalisierungen. Ich möcht gern dazu lernen, aber Antworten auf die gestellten Fragen liefert ihr nicht.
Wenn Du keine Panzerwelse halten willst, ist das Dein Problem, was sollten die gegen hartes Wasser haben?
Antworten hast Du en Masse bekommen, wenn Du das nicht erkennst - Pech!


Fks schrieb:
extensive NZ von C. hastatus hat herzlich wenig mit internsiver NZ vieler anderer (größerer) Arten zu tun.
.
ja komm, welche andere Arten meinst du? Die Antwort ist wieder sehr allgemein gehalten. Ist man nicht immer bemüht, möglichst viel raus zubekommen?
Du verstehst anscheinend nicht was mit ex- oder intensiver Nachzucht gemeint ist. Und soll man jetzt alle Arten aufzählen? Darum geht es doch garnicht...

Line schrieb:
allein, dass Du dieses Beispiel Dir herausgesucht hast, zeigt mir, dass Du wirklich nicht verstanden hast, was ich gesagt habe...
nö, hab ich nicht. konkretisiere mal und vor allen Dingen wäre ich erfreut über Antworten auf die Fragen. Ergänzung dazu: was hat der Nährboden damit zu tun?
Was denn für ein Nährboden??Was soll ich konkretisieren? Warum Corys sich im Mulm Infektionen holen können?
Warum das im Zucht als auch im Haltungsbecken schwierig sein kann? Siehe Piddi, sie hat massive Probleme mit ihren Corys ohne sie gezielt zu züchten, klasse, ne?


Ich hab mit Fischen nicht allzu viel am Hut. Schon gar nicht mit der Nachzucht.
Möcht aber gern dazu lernen und hinterfrage eure Aussagen ganz gezielt. Irgendwie sind Diese aber sehr schwammig gehalten.
1. Du hast keine Ahnung von Fischen - dann rede auch nicht über Fische! Ich habe keine Ahnung von Pflanzen, also bin ich da möglichst still.
2.Dann frag konkret, und mache hier nicht den Möchtegern-Investigativen

die piddi schrieb:
...
nicht nur bei der Corydoras-Aufzucht kann es durch zu starke Vermulmungen zu Problemen kommen.
du sprichst aber unten von Panzerwelsen. :?
Corydoras sind Panzerwelse.

die piddi schrieb:
...
@ Stinnes: Nur, weil es bei Dir gut geht mit viel Mulm, heißt das nicht, dass es immer gut gehen muss. Ich finde es auch bedenklich, das so zu "propagieren".
nö, mach ich gar nicht. Im Thread von Marcus sind Laichräuber eingesetzt worden. Wo soll sich da noch Fischbrut entwickeln. War das jemals das Ziel?
In dem Thread wurde von einem Mulmproblem gesprochen. Seht ihr das?
Wer redet denn von Fischbrut? Adulte Corydoras können auch in vermulmten Aquarien Probleme bekommen(siehe Bsp. Piddi).
Und ja, ich sehe das es um Mulm geht. DU hast doch die "Corydoras-Züchter" auf den Plan gerufen und Deine Spitze abgelassen.

Mitreden wenn man keinen Plan hat ist immer eine ungemütliche Sache Andreas. Frag normal nach und Du bekommst normale Antworten, aber nicht die Tour...

Gruß
 
Re: Mulmproblem

Moin,

wieder Sommerloch ?! :hm:

Könnt ihr bitte wieder über das "Mulmproplem" reden, wo meiner Meinung vernachlässigbar ist. :roll:
 
Re: Mulmproblem

Moin Andreas,

und das obwohl mir die Hand wehtut. :D
In diesem Fall wäre es vielleicht ganz gut den Thread abzutrennen. Denn mit dem konkreten Fall hier, hat das nichts mehr zu tun. Im Eingangspost kann auf verschiedene Threads zu dem Thema verlinkt werden.

Für mich ist die Aussage, dass man einen konkreten Fall hat das Gegenteil einer Pauschalisierung. Aber mit diesem Definitionsgeplänkel möchte ich mich nicht aufhalten.

wo wir bei dem u. g. Anfänger sind, der sein Becken gern mal überfüttert.
Was hat das aber mit der intensiven Nachzucht von euch Profis zu tun, die genau wissen wieviel Futter sie ins Becken schmeissen?
Viel. Aber ich bin kein Profi.
Es geht um eine nach meinen ethischen, moralischen und sachlichen Maßstäben "gute" Tierhaltung. In letzter Konsequenz ist eine erfolgreiche Nachzucht (für mich) nur logisch. Wenn man aber ein schönes Schaubecken gestaltet, wird man die größte Freude damit haben, wenn die darin befindlichen Tiere agil und farbenfroh= gesund sind.

Die intensive Nachzucht ist ein aquaristisches Extrem, das so in der Natur nicht vorkommen würde. Aber sie zeigt sehr signifikant was Tiere in der extrem Situation benötigen: geringer "Keimdruck", viel Futter. Da ich das Wort "Keimdruck" nicht konkret greifen kann, sage ich, sie benötigen es sauber.
In vielen Einsteigerbecken oder auch in Händlerbecken ist die Situation nicht unähnlich: hohen Individuendichte, ein frisches Becken, kombiniert mit vielen Arten und viel (Trocken)Futter. Deswegen erlebst Du meist auch, dass gute Händler ihren Tieren Schutz aber vor allem Sauberkeit (Wasserwechsel, Bodenreinigung bzw. sehr dünnes Substrat) bieten um nicht ihr Kapital zu verlieren.

Das ist für mich Sicherheitsaquaristik. Einige propagieren neue Becken wegen "Nitritpeaks" 7 Wochen einfahren zu lassen, täglich die Wasserwerte zu überprüfen...
Mit der Zeit bekommt man einfach ein Gefühl dafür was gut und richtig ist. In vielen Fällen ist Mulm ein hervorragender Puffer, Jungfischfutter, Beckenstabilisator, "Dünger"- so lang er "gut" ist. Wann ist er gut und ab wann nicht? Ich hab weder Kenntnis noch Mittel die konkrete Grenze zu ziehen. Für mich in meiner Aquaristik arbeite ich mit einem gedanklichen Hilfskostrukt: Ab dem Punkt, an dem er nicht "fluffig" durchstromt wird (das muss keine starker Filter sein, auch im filterlosen Becken hast Du Wasserbewegung), in Zwischenräumen versackt, kann das was wir im Becken fördern wollen ins Gegenteil umschlagen und zu einem Problem für die Fische werden (jeder der mal einen Filter nach einigen Stunden Standzeit gereinigt hat, kann sich das sicherlich vorstellen).

Da wir in der modernen Aquaristik durch die mechanische Filterung eine große, stets gut durchströmte Fläche haben, in denen sich all das "Gute" sammelt, entgehe ich den "schlechten" Bakterien in dem ich Mulm im Becken kurzhalte.

wir nicht von Corydoras-Aufzucht reden; nein das hast Du selbst ins Spiel gebracht.

das hat sich so entwickelt
Eigentlich hast Du das recht konkret in diesem Fall ins Spiel gebracht. Anstatt andere Threads für Deinen Diskussionsbedarf zu nutzen, hättest Du ja auch einen eigenen aufmachen können.

Ich will keine Panzerwelse bei meinem harten Wasser halten. Also les ich intensiv, stoß aber oft auf Widersprüche bzw. Pauschalisierungen. Ich möcht gern dazu lernen, aber Antworten auf die gestellten Fragen liefert ihr nicht.
Ich wüste jetzt nicht, was generell gegen Corydoras im härteren Wasser spricht.
Welche Fragen hast Du denn konkret, die Dir nicht beantwortet werden?

Ich habe manchmal das Gefühl, dass Du Dir Pauschalaussagen, konkrete Handlungsmuster, eindimensionale Lösungen wünscht. Aber leider gibt es sie nicht. Ich habe ein pluralistisches Verständnis von der Aquaristik. Deswegen fürchte ich, dass wir, da wir uns in diesem Punkt nicht auf einer Ebene befinden, die Diskussion für Dich nicht zu einem befriedigten Ergebnis führen wird.
extensive NZ von C. hastatus hat herzlich wenig mit internsiver NZ vieler anderer (größerer) Arten zu tun.
ja komm, welche andere Arten meinst du? Die Antwort ist wieder sehr allgemein gehalten. Ist man nicht immer bemüht, möglichst viel raus zubekommen?
Ich weiß nicht ganz genau wie viele Corydorasarten es gibt.
Es ist einfach ein Unterschied, wenn Du fünf bis zehn Larven anfüttern musst, oder 100 bis 500.
Mulm ist bei wenig sehr kleinen Fischlarven, die keine Artemianauplien vertilgen (oder wenn man keine zur Hand hat), ein hervorragendes Erstfutter. Je mehr ein Becken "lebt", verkrautet ist und etwas Mulm hat, desto größer sind die Chance einer extensiven Nachzucht. Bei manchen Arten geben wir auch täglich eine Portion Mulm in die Schale, säubern sie aber wieder komplett. Ich kann einfach nicht wissen, wann ein "fluffiges" Gemisch von Bakterien, Hefen, Pilzen... mögliche negative Auswirkungen hat. Aber man kann mit ein wenig Erfahrung ein Gefühl, eine Ahnung dafür bekommen (oder Biochemiker werden :) ).

Es gibt einige Menschen, die Bakteriendichten gemessen habe, sich unter einem biochemischen Aspekt mit Altwasser, Mulm und Schlamm auseinandergesetzt haben, Keimdichten bei verschieden PH-Werten gemessen haben (Gerd Kasselbeer z.B.). Vielleicht ist das interessant für Dich- aber für eine praxisorientierte Aquaristik ist es sicherlich nicht generell notwendig.
 
Re: Mulmproblem

Hi,
Stinnes schrieb:
Fks schrieb:
extensive NZ von C. hastatus hat herzlich wenig mit internsiver NZ vieler anderer (größerer) Arten zu tun.
.
ja komm, welche andere Arten meinst du? Die Antwort ist wieder sehr allgemein gehalten. Ist man nicht immer bemüht, möglichst viel raus zubekommen?
boah... bei hastatus hast du u.U. die besten Erfolge mit extensiver Zucht in einem Mulmbecken. Die legen einzelen Eier verstreut über das Becken ab. Die sind oft schwer zu finden und kleiner als die der meisten anderer Arten. Auch die Larven sind kleiner. Es leibt aber eine Gratwanderung mit dem Mulm und den hastatus. Ein Corydoras-Experte sagte mir mal "es ist paradox". Versuch mal durch die Brille der Fische zu gucken. Was ich hier mache ist nah am Fisch, nicht am Aquarium. Das Aquarium und wie es betrieben wird ist rein auf den jeweiligen Fisch ausgerichtet. Und spätestens dann werden Diskussionen um "mulm gehört ins Aquarium" redundant und müßig...

@GAJZ:
Könnt ihr bitte wieder über das "Mulmproplem" reden, wo meiner Meinung vernachlässigbar ist. :roll:
schreib doch mal so, dass man versteht was du sagen möchtst... "wo meiner Meinung vernachlässigbar ist" versteh ich nicht.
 
Re: Mulmproblem

Hi

Ausnahmsweise verstehe ich Gregor.
Der Threadersteller hat ein "Mulmproblem" und postet Bilder, in denen nur ein (wenn überhaupt) "Mulmproblemchen" zu erkennen ist.

Gruß Arne
 
Re: Mulmproblem

N´abend zusammen

piddi schrieb:
Ich spreche nur von Panzerwelsen.

Zur Erklärung: Nicht nur bei der Aufzucht, sondern bei der normalen Haltung von Panzerwelsen kann es bei zu viel Mulm zu Problemen kommen.
hier hab ich dich falsch verstanden. Ich dachte, es geht um andere Fischarten.

piddi schrieb:
Wer spricht von Nährboden?
Wer ist Marcus?
Line spricht in dem verlinkten Thread von Marcus über Nährboden und anderen Verhältnissen.
Mich interessiert was Nährboden mit der Mulmproblematik zu tun hat.


Markus Schulz schrieb:
1. Du hast keine Ahnung von Fischen - dann rede auch nicht über Fische! Ich habe keine Ahnung von Pflanzen, also bin ich da möglichst still.
2.Dann frag konkret, und mache hier nicht den Möchtegern-Investigativen
ich rede nur über die Arten die ich selbst gehalten habe.
Hier frage und hinterfrage ich ganz gezielt. Wo hab ich hier den Mund aufgerissen? Ich frage... :wink:

Markus Schulz schrieb:
Mitreden wenn man keinen Plan hat ist immer eine ungemütliche Sache Andreas. Frag normal nach und Du bekommst normale Antworten, aber nicht die Tour...
Wo rede ich mit? Ich hinterfrage Äußerungen. :wink:
Warum bist du so angepisst? :lol: Versuchst du mir den Mund zu verbieten?
Kannst du knicken!

Markus Schulz schrieb:
Corydoras sind Panzerwelse
sag bloß. Fragt sich, wer der Fuchs ist.


line schrieb:
Welche Fragen hast Du denn konkret, die Dir nicht beantwortet werden?
in Bezug auf den Thread von Marcus.
Was hat Nährboden unter dem Kies für einen Auswirkung auf den Mulm?

line schrieb:
Ich habe manchmal das Gefühl, dass Du Dir Pauschalaussagen, konkrete Handlungsmuster, eindimensionale Lösungen wünscht. Aber leider gibt es sie nicht. Ich habe ein pluralistisches Verständnis von der Aquaristik. Deswegen fürchte ich, dass wir, da wir uns in diesem Punkt nicht auf einer Ebene befinden, die Diskussion für Dich nicht zu einem befriedigten Ergebnis führen wird.
Nein, dass Aquaristik vielfältig ist hab ich gelernt.
Berichtige doch einfach deine Aussage. Nährboden unter dem Kies hat in keinster Weise mit dem Mulm zu tun.
Bzw. nicht das, was du damit aussagen möchtest.


FKS schrieb:
Hi,
bierteufel schrieb:
Der Threadersteller hat ein "Mulmproblem"
richtig, und das, was ich da sehe, würde ich wegsaugen.
wo wir wieder beim Ausgangsthema sind.
Auf der einen Seite sagt ihr, ein bisschen Mulm ist nicht verkehrt. Auf der Anderen soll diese kleine Drecksansammlung nun weggesaugt werden. Hey, das ist noch nicht mal Mulm, sondern entstehender.



@Gregor: wenn du den Beitrag aufmerksam liest, wirst du feststellen müssen, dass dieser sich nur um das Thema Mulm dreht. :wink:
 
Re: Mulmproblem

Hallo Andreas,

ohne jetzt direkt auf Deine Aussagen einzugehen - ich habe echt ein Problem damit, dass Du hier Dinge aus einem anderen thread ansprichst.

Es geht doch hier nur um Mulm und nicht um irgendeine Problematik Mulm/Nährboden.
Wenn in dem besagten thread noch Klärungsbedarf besteht, dann kläre es doch dort.
Ich finde es dem Threadsteller gegenüber unfair, wenn das hier lang und breit diskutiert wird und ich verstehe auch die Logik dahinter nicht.

Und noch einmal: ich wäre nach meinen schlechten Erfahrungen vorsichtig mit Mulm und Panzerwelsen.
 
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