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Welchen Barben passen zusammen?

Dieses Thema im Forum "Fische" wurde erstellt von dieschweizer, 8. Februar 2009.

  1. Hallo,

    ich bin neu hier.
    Ich habe nun ein 200l Aquarium mit 11 Sumatrabarben, in nächster Zeit möchte ich noch eine Barbenart dazusetzen.
    Aber welche würden passen?
    Ich habe nun schon einige Bücher gewälzt, auch speziell über Barben, aber ich finde nicht die passenden Barben/Bärblinge. Am liebsten wäre mir eine "obenschwimmende" Art...Da käme der Keilfleckbärbling infrage. Allerdings finde ich den optisch nicht soooo schön.
    Wasserwerte:
    Nitrit 0,0
    pH 6,5
    gH 8
    kH 7
    Temp. 26°C
    Über Vorschläge wäre ich sehr dankbar.

    Gruß

    Leo
     
  2. Mat

    Mat

    Hi!

    Ich zitiere aus meinem schlauen Büchlein:

    "Vergesellschaftung von Sumatrabarben: Mit nicht zu großen, friedlichen Barben, Bärblingen und Labyrinthfischen oder friedlichen südamerikanischen Salmlern und Welsen."

    Wenn du einen Fisch haben möchtest, der eher an der Wasseroberfläche schwimmt, würde ich mal Labyrinthfischen gucken, z.B. einem Zwergfadenfisch. Bei den Labyrintfischen solltest du vielleicht drauf achten, dass sie nicht allzu groß werden, so ein Mosaikfadenfisch wird bis zu 12cm groß. :idea:
    Ansonsten würde ich mir nochmal ein Buch schnappen und durch die Familie der Barben und Salmler blättern, was du da finden kannst. :study:
    An deiner Stelle würd ich mir aber schon über etwas in Richtung Zwergfadenfisch Gedanken machen :wink: Finde ich persöhnlich spektakulärer als ein paar Salmler.
    Grüße,
    Mat
     
  3. Hi Mat:

    Lies das Buch bitte nochmal genau durch, überdenke deine Interpretation, falls du zur gleichen Interpretation kommst, schmeisse das Buch weg.

    Also alles langflossige feinfiedriges zierliches ruhebedürftiges ist nichts für die Vergesellschaftung mit Sumatrabarben. Also keine Fadenfische, auch keine Guppys mit riesenflossen keine Skalare .... die werden von den Sumatrabarben gepiesakt.

    Bei 200 Litern sehe ich die Grenze für Sumis, aber vorallem deswegen, weil ich die in größeren Gruppen halten würde... so können sie sich untereinander besser Ausleben Zoffen Ärgern usw. und lassen den anderen Besatz in Ruhe.

    Eine Option die ich dir vorschlagen wuerde: Noch mehr Sumatrabarben... eventuell auch als Farbtupfter mit Moosbarben (Zuchtform) ergänzen. Alternativ gehen die meisten Barben, nru zu klein sollten sie nicht sein. Keilflecken würden sicherlich passen sofern die Temperatur passt... ich denke Barben generell könnte Barben gehen sofern die sagen wir mindestens 3 cm sind und in ordentlicher Schwarmstärke sind.... also zu 11 Sumis sollten dann noch 20 Keilflecken kommen.

    Zebrabärblinge könnten auch gehen oder Leopardbärblinge.... das ergänzt sich ganz gut die Sumis eher Unten-Mitte als Beckenregion die Bärblinge eher Mitte-Oben.


    Gruß Arne
     
  4. Hallo,

    danke erst mal an euch Zwei, die geantwortet haben.
    Arne, ich habe auch die Absicht, zu den Sumatrabarben lediglich Barben/Bärblinge zu setzen, da es keine Ruhigen und Fadenfische sein sollten.
    Leider gibt es in den Büchern nur den obigen Hinweis, welche Fische es nicht sein sollten, aber leider keinen Tipp, was am besten zusammenpassen würde.
    Ich werde mich mal über deinen Vorschlag informieren (Leopard und Zebrabärblinge)
    Also, vielen Dank!

    Gruß

    Leo
     
  5. Mat

    Mat

    Hi!

    Es steht wirklich so im Buch, habs nochmal nachgelesen. :study:
    Hab mit Barben keine Erfahrung, und deswegen dem Buch geglaubt :autsch:
    Grüße,
    Mat
     
  6. Hi Mat...


    eine weit verbreitete Meinung die auch auf Erfahrung und Beobachtungen beruht ist:
    Sumatrabaren (und einige andere Raubauken unter den Barben) sollte man nicht mit langflössigen Tieren vergesellschaften speziell mit Skalaren oder Fadenfischen... die Barben zupfen immer wieder in die Flossenfäden was zu kleinen Verletzungen, Stress und dadurch beingt auch zu größeren Problemen führen kann und häufig führen wird.


    Das ein Buch schreibt man könne Sumatrabarben mit Fadenfischen vergesellschaften, verwundert mich jetzt doch schon.
    Gut können geht ... aber es bestehen doch guten Chancen probelem zu bekommen.

    Gruß Arne
     
  7. Mat

    Mat

    Hi!

    Es stand nicht, dass man ihn mit Fadenfischen vergesellschaften kann, da stand mit Labyrinthfischen.
    Da Fadenfische Labyrinthfische sind, und nach einem Oberflächenbevorzugendem Fisch gesucht wurde, habe ich dem Buch geglaubt (ich scanne die Seite nochmal ein, damit man mir auch glaubt :p ) und einen Zwergfadenfisch vorgeschlagen :idea:
    Ich glaube dir ja auch, nehme auch meinen Vorschlag zurück.
    Grüße,
    Mat
     
  8. Hallo,

    lustig.... :lol: genau den Besatz wo Arbe vorschlägt habe ich...

    Also Moosbarben, Leopardbärblinge, und Sumatrabarbe (Art Barbus tetrazona & Albino)... Ich hatte die Fischi vor kurzem noch in einem 200l Becken... Hier war ein wenig Hektik und Zankereien unter den Barben.... Seit einer Woche habe ich mein neues 350l Becken und Sie zeigen ein tolles Schwarmverhalten (alle Barben zusammen in einem Schwarm, egal welche Barben sorte)....

    Die Leopardbärblinge vertragen sich gut und gibt keinen Ärger... Die Leopardbärblinge sind bei mir meißtens in Richtung Oberfläche unterwegs (was also dem Wunsch Oberflächenfische entsprechen würde)...

    Zudem habe ich einen Antennenwelz im Becken, wo es kein Stress gibt.

    Fadenfische oder Langflossige Fische habe ich keine im Becken, auf Anraten vom Händler..... Lediglich ein ca. 6 Jahre altes Black Molly Weibchen ist noch als langflossig da... Aber auch hier kein Stress.

    Also, ich kann´s nur empfehlen.

    Gruß Andreas
     
  9. Hallo Andreas,

    ich denke, es werden Leoprad - oder Zebrabärblinge.
    Darf ich mal fragen, wie viele Fische du in deinem 200l Becken hattest?
    Da ich erst 11 Barben eingesetzt habe, kann ich durch eine geringere Anzahl evt. Zänkereien minimieren...
    Noch ist ja alles möglich.
    Sind die Leopardbärblinge wirklich so springfreudig?
    Wie gestaltet sich das Saubermachen und die Pflanzen - Wasserpflege?


    Gruß

    Leo
     
  10. Hallo Leo,

    freilich darfst Du fragen, ob Du eine Antwort bekommst ist etwas anderes.... :) (Kleiner Spaß)...

    Also Besatz im 200er Becken waren:

    - 6 x Sumatrabarbe (Art Barbus tetrazona)
    - 6 x Sumatrabarbe (Art Albino)
    - 4 x Sumatrabarbe (Art Moosbarben)
    (Waren auch 6 eingesetzt, jedoch 2 "sofort" gestorben was ich dem "Umzug" zuschreibe.....)

    Bis hier alle Fische ca. 2 Jahre im Becken

    - 14 x Leopardbärblinge => ca. 1 Jahr im Becken
    - 1 x Antennewelz => ca. 6 Jahre
    - 1 x Black Molly => ca. 6-8 Jahre

    Anmerkung: Ich habe vor 6 Jahren von 80l auf 200l umgestellt. Im 80er hatte ich Guppy´s und andere Lebendgebärende die ich dann verschenkt hatte.

    Für die Barben hatte ich mich mit Absicht entschieden, da dieses eine sehr lebhafte Fischsorte ist... Also "aktiver" als gemütliche Fadenfische usw.

    Technik hatte ich im 200er:
    - Innenfilter für 200l Eheim
    - CO2 Anlage zum Düngen (PH Geregelt)
    - Bodenfluter (Heizung)

    Wasser:
    PH = 7°
    GH = 14°
    KH = 10°
    NO2 & NO3 = 0 bzw. nicht messbar (Siehe unten Pflege)

    Generel habe ich mal gelesen, wenn ich es noch richtig weiß, dass man ca. 1 cm Fischlänge je 1 Lieter Wasser rechnen kann, bzw. ein gutes Verhältniss wäre... Ich habe jetzt aber meine Fische nicht "vermessen"... :study:

    Hmm.. Wie Du Zänkereien minimieren kannst, weiß ich nicht. Bei mir hatten sich die Barben im 200er sehr "oft" und heftig in der Wolle. Ging teilweise mehrere Minuten ganz gut ab....Obwohl das Becken wirklich gut bepflanzt war und genügend Verstecke geboten hat.... Erst jetzt im 350er Becken habe ich keine Zänkereien mehr gesehen... Das Becken läuft jetzt aber auch erst ca. 1 Woche... Daher mal abwarten... :fisch:
    => Das Zanken hat aber meine Fischen nie geschadet. Also keiner gestorben oder Stress Erscheinungen... & ich fand es ganz interesant zu zu sehen... Die haben sich beim Zanken auch nicht sören lassen. Weder durch Futter noch durch klopfen. Erst wenn man mit der Hand ins Becken rein ist oder mit dem Scheibenputzer (Stock) dazwischen ist, liesen die sich trennen...

    Also an meinen Leopardbärblinge konnte ich keine springfreudigkeit feststellen. Habe nichts bemerkt... Und da 14 Stk. vor ca. 1 Jahr gekauft und heute noch 14 Stk da... => Keine Verluste durch springen.... Was mir gefallen hat, ist dass die Leopardbärblinge auch bereits im 200er ein schönes Schwarmverhalten gezeigt hatten. Die Barben, wie bereits gerschireben, nicht so.

    Zur Pflege....
    - Keiner der Fische geht an Pflanzen => kein Thema...
    - Barben sind sehr "verfressen" und fressen auch alles.... Wenn man gerne füttert, was bei mir der Fall auf Grund Kinder ist, "Papa füttern wir die Fische?? (20 x am Tag diese Frage)..... Dann füttert man halt 3 x täglich... => Bedeutet halt viel Müll im Becken und öffterer Wasserwechsel wegen NO2 & NO3....
    - Wie oben geschireben, hatte ein 200l Innenfilter... Man sagt ja immer, dass Innenfilter nich so gut wären... Hat aber bestens geklappt...
    - Algen hatte ich Minimal, was ich aber auf regelmäßigen Wasserwechsel und schnellwachsende Pflanzen mit CO2 Düngung zurück führe.
    - Aber wie gesagt, Pflege kein Thema... Klappt bestens...

    Gruß Andreas
     
  11. Zu oben gerade geschrieben:

    PS: Im 350er zeigen alle Barben miteinander ein Schwarmverhalten... Also alle Sorten sind zusammen in einem Schwarm... Ist na klar toll anzusehen... Die Albinos in Rot-Weiß gestreift, die Moosbarben in schwarz, die Tetrazona in Schwarz-Rot gestreift... Der Schwarm sieht damit echt toll aus... Die Leopardbärblinge bilden Ihren eigenen Schwarm.

    Gruß Andreas

    PS: Nochmals die Anmerkung, dass ich nie Ärger wegen den Zankereien gehabt habe. Ich denke also, dass dieses kein Problem sein dürfte.... keine Verletzungen, kein Stress-Zeichen, kein toter Fisch,...

    PS2: Ich habe jetzt auch mal vor, Barben zu züchten... Ist anscheinend im "Gesellschaftsbecken" nicht möglich... Hatte zwar schon öfters Eier im Becken, die waren aber nach einem Tag gefressen...Wie gesagt, die Barben sind sehr verfressen.... Mann muss dazu anscheinend ein Pärchen in ein Zuchtbecken "expotieren"... Weitere Infos, falls von Interesse, findest Du hier im Forum....
     

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