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regenwasser

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von edip, 10. November 2006.

  1. habe gehört das einige regenwasser bei ihren ww benutzen

    ich hätte noch n paar fragen

    - wozu regenwasser ?
    - bewirkt es die wasserte ?
    - kann das regenwasser einfach rein oder muss es irgendwie gefiltert oder mit wasseraufbereitungsmittel bearbeitet werden ?

    mfg
     
  2. kp

    kp

    hi erstmal,
    also, du kannst natürlich nich einfach ne schüssel in regen stellen und das wasser auffangen nä?
    das kannst du im baumarkt oda im AQ-geschäft kaauswirkungen auf die wasserwerte hat es in sofern, das regen wasser sehr weich ist, und somit die gesamthärte senkt!
    MfG justus
     
  3. Hallo Edip;

    Der Regen ist in gewisser Weise destelliertes Wasser, allerdings von nicht unbedingt guter Qualität. Ursprünglich verdunstet kondensiert die Regenwolke an sogenannten Kondensationskernen in der meist kühleren Luft und fällt als Regenwasser zurück zur Erde. Die Luft ist nun natürlich ein Gemisch in dem sich auch einige Schadstoffe und Verunreinigungen finden lassen, so daß die Eígnung als Aquariumwasser fraglich ist und bei jedem Regenguß auch die Zusammensetzung anders sein kann. Wenn der Regen dann noch das schöne Kupferschieferdach am Haus abgewaschen hat oder über andere nicht günstige Stoffe und Verbindungen gelaufen ist, kann seine Eignung recht bedenklich werden.
    Also für geschenktes Aquariumwasser würde ichs nicht halten, es sei denn Du hast keine Fische im Becken.
    Da ist mit KATI und ANI oder einer UOA eine höhere Sicherheit gegeben und wenn es der Besatz oder spezelle Pflanzen erfordern, sollte man diese Möglichkeiten nutzen oder auch zur TORFKANONE greifen, deren Göße man selbst den eigenen Bedürfnissen gemäß, anpassen kann.

    Gruß und schönes Wochenende Dirk-Werner
     
  4. Hallo,
    ich lebe an der Ruhr. Einige Großstädte (Essen, Düsseldorf, Wuppertal, Bochum) sind in wenigen Minuten erreichbar. Ich habe über Jahre Regenwasser aufgefangen und für meine Aquarien genutzt. Zur Zeit habe ich leider keinen Zugang mehr zu einem Garten etc. und bin auf andere Lösungen angewiesen.
    Ich will die Angst vor irgendwelchen Schadstoffen nicht verharmlosen, aber zumindest ich hatte nie Probleme.
    Nach längeren Trockenperioden kann man doch das erste Regenwasser verwerfen. Die Luft und auch das Dach sind schnell reingewaschen.
    Es gibt ebenfalls die Möglichkeit mittels Wasserflöhen zu testen ob das Wasser geeignet ist.
    Das bisschen an vorhandener Säure im Regenwasser ist mit wenig Leitungswasser (Karbonaten) neutralisiert.

    Gruß Knut
     
  5. Guten Morgen Knut;

    Da kann man mal sehen, wie sauber der Ruhrpott ist, war aber sicher nicht immer so. Als gelernter DDR-Bürger und aufgewachsen neben den Chemiefabriken von LEUNA und BUNA und dem Wissen, was alleine Regenwasser in der Gegend mit meinem Autolack (früher natürlich) machte, wenn man ihn nicht konservierte, hielt mich ab an Regenwasser zu denken und der Tradition bin ich treu geblieben.
    Das Dir was einfällt wie auch Regenwasser zumindest auf seine Eignung zu testen ist, dürfte in Deinem Wissen um die Chemie begründet sein.
    Wie Du selber schon angedeutet hast kommt natürlich dazu, wo bewahre ich das Wasser auf, denn Regen kommt nicht zum TWW auf Bestellung. Bei einer Stadtwohnung ( ohne GARTEN und TONNE ) wird es da eng und ich denk mit den Enthärtungsverfahren von heute geht es ganz gut und sooo teuer ist es ja nicht.
    Aus meiner Befindlichkeit würde ich dennoch zur Skepsis raten und nicht sorglos Regenwasser ins Aquarium machen.

    Ich wünsch Dir ein schönes Wochenende Gruß Dirk-Werner
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo,

    Ich weiss von Knut und Anderen, die Regenwasser problemlos eingesetzt haben - ich leider nicht - die Versuche damit scheiterten, weil zu viele Inhaltsstoffe (und offensichtlich nicht so gute) drinn warenund die Fische sich deutlich unwohl fühlten.
    Dürfte also reht unterschiedlich sein.

    mfG Anton Gabriel
     
  7. Hallo zusammen;

    Ich denke Antons Erfahrung belegt auch nochmal, daß man nicht pauschal verfahren sollte. Aus meiner Sicht kommt noch hinzu, daß unsere HOBBYTEST -Möglichkeiten insbesondere bezogen auf Inhaltsstoffe kaum, ja fast keine Angaben zulassen, so daß Ausnahmen sicher keine allgemeine Regel sein sollten.

    Gruß und ein schönes Wochenende, auch nach Wien, Dirk-Werner
     
  8. Hallo,

    natürlich gibt es auch negative Erfahrungen mit Regenwasser. Die Frage ist, ob dies an den Inhaltsstoffen des Regenwassers lag, etwa bedingt durch Luftverschmutzung (Smog) oder durch Verunreinigungen der Auffangflächen wie Dächer, Teerdächer, Regentonnen, Zisternen etc. verursacht wurde.

    Zum Anderen habe ich aufgezeigt, dass es eine einfache aber sehr effektive Methode gibt dies zu überprüfen. Wenn Daphnien in dem Regenwasser etwa 24 Stunden überleben, so ist es auch für unser Aquarium und seine Bewohner geeignet.

    Nachteile bei der Verwendung sehe ich eher in der ständigen und ausreichenden Verfügbarkeit von Regenwasser. Deshalb von meiner Seite ein deutliches PRO für Regenwasser, es ist zudem noch äußerst preiswert!

    Gruß Knut
     
  9. Hallo Knut;

    Ich denke der Meinungskompromiß ist möglich. Ich sage mal so. Mein KONTRA fällt nicht so deutlich aus wie Dein PRO und ich denke damit kann man Leben.
    Ich möchte mich in meiner Wohnung nicht an ein Wasserflohtestlabor für Regenwasser gewöhnen müssen. :p :wink: Wie gesagt, da spielen noch andere Aspekte eine Rolle und vieleicht kennt ja der Regenmacher Deine Vorlieben :wink: .

    Mags jeder tun wie er möchte, wer Dein deutliches PRO will, nimmt Regenwasser, wer mein kleines gewöhnliches KONTRA will, läßt es.

    Ein neuer Zweig der Philosphie muß deshalb nicht entstehen, denk ich. :wink:

    Gruß Dirk-Werner
     
  10. ich bleibe denn beim normalem leitungswasser :)
     
  11. Hallo Dirk-Werner,

    es geht mir nicht um Philosophien, eher um praktische Aquaristik und Kompromisse sind stets möglich, ich mache keine Religion aus meinen Ansichten. Ich wollte nur einer Skepsis, die mir eher emotional begründet schien, praktische Aquaristik entgegensetzen. Wer die Möglichkeit hat Regenwasser in einem Gefäß aufzufangen und zu sammeln, denn das wird er praktischerweise machen und wahrscheinlich auch ausserhalb seiner Wohnung, denn niemand leitet sein Regenwasser direkt in's Aquarium, der macht aus der Regentonne mit ein paar Wasserflöhen ein Testlabor im Freien. Mit etwas Glück erntet er bei dieser Gelegenheit noch gleich ein paar Wasserflöhe. Die vermehren sich nämlich fleissig, wenn man sie ein wenig mit Algen oder Hefe füttert. :D
    Du siehst, der Praktiker kennt einige Lösungen für kaum vorhandene Probleme.
    in diesem Sinne wünsche ich einen schönen Tag,
    Gruß Knut
     
  12. Hallo Knut;

    Diese Wortmeldung möchte ich ausschließlich dazu nutzen, dem Praktiker Knut virtuell auf die Schulter zu klopfen . :p

    Werd mir jetzt einen guten Tropfen genehmigen (kein Regenwasser, obwohl frisch vorhanden) und auf Knut`s Wohl anstoßen, und die Emotionen von der Regenwasserbetrachtung schiebe ich ganz weit nach hinten. :wink:

    Ich selber verschneide doch mein Wasser garnicht, aber ich möchte nichts empfehlen, von dem ich nicht selber 100% überzeugt bin . Insofern spielen also; richtig von Knut festgestellt, emotionale Gründe auch eine Rolle. :!: :wink:

    Gruß Dirk-Werner :p
     

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