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Projekt: Mangrovenpaludarium

Dieses Thema im Forum "Mitglieder Aquarien" wurde erstellt von Sahne, 22. März 2012.

  1. Hi Marcel.

    Was machen deine Schlammspringer? Und wie sieht das Becken mittlerweile aus?
     
  2. Hallo!

    Würde mich auch interessieren! Hatte das letzte Update noch gar nicht gesehen und bin jetzt doppelt neugierig :)
     
  3. Nabend zusammen!
    Am Becken selber hat sich nicht viel getan in letzter Zeit. Hochschule etc., Arbeit und aktuell der Aufbau eine Ameisenkolonie (Studiumsprojekt) fressen zu viel Zeit ;)
    Was die Schlammspringer angeht, so sind alle sieben Hüpfer nach wie vor gesund und munter. Es ist jeden Tag aufs neue eine Freude, ihnen beim Spielen zuzusehen, wenn sie jeweils ihre Reviere patroullieren, oder einfach nur in der Halogensonne baden und die Pfützen nach Garnelen bespähen. Selbige machen hingegen eine harte Zeit durch. Dieses Jahr sind bereits drei Einheiten zu je 50 Garnelen ins Becken gesetzt und binnen weniger Wochen verspeist worden. Und das trotz regelmäßiger Fütterung der Springer mit einer großen Auswahl an Frostfutter, aber auch Salinenkrebschen oder Salzwasserflohkrebse. Die erhoffte Garnelenpopulation hat sich bis heute nicht eingestellt :roll:
    Als kleines Experiment habe ich im Februar 5 Mangrovenkrabben angeschafft und im Becken ausgesetzt. Zu meiner großen Freude klappt die Koexistenz der Tiere bisher unglaublich gut und es hat keinerlei Zwischenfälle mit den Schlammis gegeben. Ganz im Gegenteil hebe ich regelmäßig mal alle Steine und Wurzeln an, um zu schauen, ob auch noch alle da sind. Dabei finde ich nicht selten gleich mehrere Tiere, Krabben und Schlammis unter ein und demselben Stein. Einmal waren es sogar fünf Tiere, drei Fische und zwei Krabben, welche es sich alle zusammen gemütlich gemacht hatten. Zum Tagesgeschehen der Krabben selber kann ich nicht allzuviel sagen. Sie sind leider sehr scheu und vorallem nachtaktiv, daher bekomme ich sie nur extrem selten zu Gesicht. Anhand der gegrabenen Höhlen und einzelne Sichtungen, sowie der regelmäßig guten Annahme des ausgelegten Grünfutters kann ich aber wohl behaupten, dass sie Nachts durchaus aktiv sein müssen. Auch gab es bisher drei Exuvien, die auf erfolgreiche Häutungen schließen lassen.
    Mein kleines Highlight bisher war erst diese Woche, als ich am Dienstagmittag eine Krabbe mit Eipaket erwischt habe. In einem behelfsmäßigen Quanrantäne Becken habe ich das Tier dann sofort isoliert und bereits am nächsten Morgen wuselte das Wasser nur so vor Krebslarven :shock:
    Mamakrebs ist inzwischen wieder zurück im Hauptbecken und zugegeben, der allergrößte Teil der Larven auch (warum sollen die Garnelen nicht mal was leckere bekommen?). Nichts desto trotz habe ich fünf kleine Probengläschen mit Larven an der Seite behalten und möchte in der nächsten Zeit mal versuchen, ob ich die kleinen nicht aufgezogen bekomme.
    Da ich aber keinerlei Erfahrung in diesem Bereich habe, mache ich mir da nicht die größte Hoffnung.
    Pflanzentechnisch hat sich nicht wirklich was getan. Die Mangroven wachsen nach wie vor seeeeeeeeehr langsam :( Seit dem letzten Update im Januar sind keine 5 Blätter dazugekommen fürchte ich ...

    Nun gut, soviel zum aktuellen Stand.
    Da ich gerade nicht zuhause bin, kann ich mit Fotos nicht dienen, werde aber mal schauen, dass ich in den nächsten Tagen welche nachreiche ;)

    Beste Grüße,
    Marcel
     
  4. Einen schönen guten Abend zusammen! :)
    Lang, lang ist's her und doch hat sich am Paludarium nichts verändert.
    Der Versuch mit den Krabbenbabys ist leider gescheitert, sie sind alle verstorben, jedoch lebt und gedeiht das sonstige Leben im Paludarium prächtig!
    Alle Schlammspringer sind nach wie vor vollzählig und wohlauf und auch die Krabben, so selten sie sich auch blicken lassen, verraten ihre stete Anwesenheit durch regelmäßige Exuvien und neue Höhlen an den unmöglichsten Stellen.
    Doch möchte ich an dieser Stelle kein Update des Lebens im Becken machen, sondern vielmehr einen gehörigen Umbau ankündigen:

    Das Bastelfieber ist wieder geweckt und heißt: Mangrovenpaludarium 2.0!

    Und hier ein kurzer Abriss:
    Aktuell wohne ich mit zwei Freunden zusammen in einer WG, doch dieser Umstand neigt sich dem Ende. Beide Mitbewohner werden in Kürze ihr Studium beenden und da ich den Riesenladen von Wohnung ungerne alleine weiter tragen möchte, habe ich mir nun eine neue Bleibe gesucht, die zum 1. April offiziell meine neue Heimat wird.
    Die Sache hat aber einen Haken:
    Das aktuelle Paludarium passt aufgrund seiner Größe weder durch die Türe, noch kann es aus Gewichtsgründen vom 3. Stock bis ins EG geschafft werden, ohne dass sich wohl mindestens vier Leute den Rücken dabei brechen werden.
    Da ich aber meine Tiere und Pflanzen nicht einfach zurücklasse bleibt nur eine Wahl: Neubau!

    Wie sieht der Plan aus?
    Zusammenfassend: Es soll ein neues Paludarium konstruiert werden mit vergleichbarer Grundfläche, jedoch einem geringeren Gewicht und transportfreundlicheren Maßen.
    Angepasst an die neue Wohnung soll das Paludarium zusammen mit dem in diesem Zuge ebenfalls konstruierten Terrarium für Dendrobaten einen länglichen Raumteiler von 2,5m Länge bilden. Davon entfallen 100cm auf das Terrarium und 150cm auf das Paludarium.
    Der Grundgedanke ist der, dass das Terrarium an der Wand steht und um 100cm in den Raum hineinragt. Daran schließt sich das Paludarium mit 150cm Länge an. Von der Dekoration her sollen beide Vivarien so aufgebaut werden, dass sie ein zusammenhängendes Bild ergeben und das tropische Terrarium (inkl. Bachlauf) optisch in einen Strand mit Mangroven und Flachwasserzone übergeht. Selbstverständlich sind beide Vivarien voneinander getrennt und der Effekt soll rein optisch entstehen.
    Die genauen Innenmaße (HBT) der Vivarien:
    Terrarium: 1250 x 1000 x 700 [mm]
    Vivarium: 1250 x 1500 x 700 [mm]

    Aufbau:
    Bezüglich der Konstruktion habe ich mich noch nicht endgültig entschieden, schwanke jedoch zwischen zwei Designs.
    1. Aluminiumrahmen und Glasscheiben, alle Seiten aus Glas
    2. Siebdruckplatten mit Epoxydlaminat, umgeben von Styrodur zur Dämmung und aufgeklebtem Laminat aus Optikgründen, nur die langen Seiten aus Glas.
    Zwecks weiterer Planung habe ich mir diverse Anbieter im Netz gesucht, und es zeigt sich, dass die Alukonstruktion vermutlich deutlich teurer ist, und die Arbeit des Laminierens erspart, jedoch über geringe Wärmedämmung verfügt. Im Laufe der nächsten Tage wollte ich dann mal die örtlichen Baumärkte abklappern und mir dort entsprechende Angebote einholen. So oder so, bis Ende diesen Monats muss und wird das Design entschieden sein, da eben bis zum 1. April alles fertig sein muss.

    Zusätzliche Funktionalität:
    Beide Vivarien sollen wie so üblich mit kleinen Spielereien ausgestatten werden. Geplant ist hier ein Wasserfall mit Bachlauf im Terrarium, der sich optisch im Paludarium fortsetzt und die Flachwasserzone speist (beide Wasserkreisläufe natürlich getrennt). Außerdem dachte ich an ein Reservoirbecken unterhalb des Paludariums, um auch hier wieder eine Gezeitensimulation zu ermöglichen. Des weiteren arbeite ich zur Zeit an einem mehrkanal Steuercomputer für Terrarien mit Sensoren für Temperatur, Feuchtigkeit und Licht, der das Klima, sowie Beleuchtung und Sonnenaufgänge im Terrarium steuern und simulieren kann. Dazu kann entweder der Steuercomputer entweder ein einzelnes Terrarium mit redundanter Sensorik und bis zu 10 Kanälen (8x 230V + 2x 12V PWM für LED-Leisten) steuern, oder die Kapazitäten splitten und zwei Terrarien parallel überwachen und ansteuern. Vorbild zu diesem Projekt ist das Projekt TerraDuino. Entsprechend wird die Elektrik der Vivarien von vornherein auf den Einsatz des Steuercomputers ausgelegt werden, wobei dieses Projekt jedoch zwar angefangen aber noch mindestens für die nächsten zwei Monate pausiert ist (Klausurphase + Projektarbeit + Umzug muss ersteinmal reichen ;) ).

    Im Anhang eine Skizze des geplanten Zimmers mit Vivarien als Raumteiler zwischen Küchen- und Wohnbereich!

    Über Reaktionen, Anmerkungen, Kritik, Tipps freue ich mich sehr!

    Beste Grüße,
    Marcel
     

    Anhänge:

  5. Und weiter geht's!
    Nachdem ich mir nun weitere Gedanken gemacht habe und zu dem Schluss gekommen bin, dass ein Alu-Rahmen im Verhältnis zu teuer wird und ich aber auch gerne die Sauerei mit Epoxydharz minimieren möchte, hab ich mir ein alternatives Design überlegt und probehalber am PC konstruiert. Das Ergebnis findet ihr im Anhang!
    Im Groben handelt es sich um einen Glaskasten, dessen Boden und Decke jeweils durch eine Holzplatte mit Epoxydharz gebildet werden. Obenauf sitzt dann noch ein Lichtkasten.
    Aus diese Weise kann ich, nach der Preisauskunft meines Glasers, etwa 133€ für das reine Glas veranschlagen, hinzu kommen dann noch jeweils drei Holzplatten im Maß 700x1500 [mm] und 700x1000 [mm], sowie die kleinen Seitenelemente für die Frontklappen und Seiten des Lichtkastens. Abschließend noch ca. 4l Epoxydharz zum versiegeln der jeweiligen Holzflächen und ein paar Tuben Silikon.
    Möglicherweise lassen sich die beiden Vivarien abschließend noch mit Zierleisten aus Alu oder Holz versehen. Mal schauen.
    Für den Boden aus Holz habe ich mich entschieden, weil ich hier ohne großen Werkzeugaufwand die Bohrungen für die Schlauchanschlüsse anbringen kann. Jedoch wird die endgültige Entscheidung hinsichtlich Glas oder Holz getroffen, wenn ich weiß, welches Holz ich nehme. Sollte es natürlich günstiger kommen, den Boden aus Glas zu machen, wird das Design entsprechend geändert.
    Die Außenmaße (HBT [mm]) entsprechen übrigens nun:
    Paludarium -> 1100 x 1500 x 700
    Terrarium -> 1100 x 1000 x 700
    Verwendet wird 4mm Floatglas.

    Der Gesamte Aufbau wird also eine Länge von 2500mm haben, die Vivarien sind nicht miteinander verbunden, sondern stehen nur nebeneinander.

    Und nun zwei Bilder:
     

    Anhänge:

  6. Hallo zusammen!
    Es ist soweit, der Bau des neuen Vivarienkomplexes hat begonnen und ich möchte euch hiermit die ersten (noch eher langweiligen) Bilder zeigen und den aktuellen Stand der Planungen erörtern.

    Zum Bau:
    Heute wurden die ersten Schritte getätigt und nachdem bereits am Donnerstag das Epoxydharz mit der Post kam, war ich heute morgen im Baumarkt und habe dort zwei Siebdruckplatten mit den Maßen 1000 x 700 x 9 und 1500 x 700 x 9 erstanden.
    Diese liegen nun auf eben jenem Dachboden, wo vor zwei Jahren bereits das erste Paludarium begonnen hat. Um dem Harz eine besser Haftung zu ermöglichen habe ich die schwarze Seite der Bretter als erstes mit 100er Sandpapier leicht aufgerieben und natürlich den Staub entfernt, anschließend dann das Epoxydharz in Bechern angerührt und mit einer Schaumstoffrolle gleichmäßig auf den Platten verteilt. Zunächst hat das Harz dabei deutlich Blasen geworfen, diese sind jedoch recht schnell wieder verschwunden und zurück blieb eine gleichmäßige Oberfläche. Diese lasse ich nun erst einmal bis morgen trocken und trage dann eventuell noch eine zweite Schicht auf.
    Bilder wie immer im Anhang!

    Zur weiteren Planung:
    Da ich nun ab kommendem Wochenende in die neue Wohnung komme, werde ich das Glas diese Woche in Auftrag geben und gedenke die Terrarien am nächsten Wochenende mehr oder weniger vollständig aufzubauen, um dann in der darauffolgenden Woche an der Einrichtung zu arbeiten.
    Was das Glas angeht, so musste ich das Design noch einmal ändern, da Schnittbreiten unter 300mm extra kosten und dadurch ein Aufschlag von ca. 50€ hinzukam. Auch das neue Design befindet sich als Bild im Anhang.

    Zur Einrichtung:
    Das das neue Mangrovenbecken wieder über simulierte Gezeiten und das Terrarium über regelmäßige Regenzeiten verfügen sollen, wird in beiden Vivarien ein Drainagegemisch aus Blähton und Grober Filterwatte eingesetzt werden. Auf diese Weise soll das Wasser in beiden Vivarien leicht abfließen und zu den Pumpen gelangen können. Die Drainage wird geschützt durch eine Lage aus Filtervlies, welche verdeckt wird von entsprechend Sand beziehungsweise Terrarienerde.
    Das Mangrovenpaludarium verfügt über einen Wasserteil, welches ständig gefüllt ist, sowie über einen Strandbereich aus Sand, der nur durch die Gezeiten geflutet wird. Je höher der Stand dann wird, desto steiniger wird das Substrat dabei werden. Außerdem gibt es einen kleinen Bachlauf, der dort durch eine Pumpe im Drainagebereich gespeist 'entspringt' und unregelmäßig Wasser führt. Dieser Bachlauf soll als Fortführung des Bachlaufes des Tropenterrariums dienen. Hier wird es einen kleinen Hügel geben, welcher sowohl einen Ultraschallnebler enthält, als auch eine Wasserquelle, welche einen kleinen Bach speist. Dieser endet in einem flachen Teich, welcher einen Ablauf enthält, damit das Wasser in die Drainage abfließen kann.
    Beide Terrarien verfügen über einen Überlauf in der Drainage, welcher mit einem Zusatztank verbunden ist. Dieser Zusatztank enthält einen ebenfalls eine Pumpe und speist im Terrarium die Regenanlage beziehungsweise im Paludarium die Gezeiten.
    Die Spielerei des Ganzen:
    Wenn nun der Regen im Terrarium einsetzt wird dem Bach und somit dem Teich zusätzlich Wasser zugeführt, was in einem Anstieg des Wasserpegels im Teich resultiert. Der Teich wird von einem Kranz aus Steinen gesäumt werden, und auf der Seite zum Paludarium werden diese ein wenig niedriger ausfallen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass irgendwann der Teich so weit anschwillt, dass das Wasser hinausfließt. Parallel dazu startet dann im Paludarium der kleine Bachlauf und vermittelt die Illusion, dass das Wasser aus dem Terrarium hier weiterfließen würde.
    Die pflanzliche Dekoration und die Felsen werden für beide Vivarien aus den aktuell bestehenden übernommen werden und bestehen somit im Fall des Paludariums aus einer Reihe von Mangrovenbäumchen, Wurzeln und Felsen, sowie im Fall des Terrariums aus zwei großen Korkröhren, einigen Ästen und diversen Bromelien, Moosen, Farnen ...

    Die Beleuchtung der Vivarien wird mehrstufig geschaltet werden:
    1. LED-Strips zur Generierung von Helligkeit ohne große Wärmeabgabe und zur Simulation von gedimmten Sonnenauf- und Untergängen, sowie nächtlichem Mondlicht
    2. Spotstrahler mit viel Wärme und Licht im Paludarium
    3. Wärmelampen zur Erzeugung hoher Temperaturen bei geringer Helligkeit im Terrarium

    Und nun zu den Bilders:
     

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  7. Und das hab ich natürlich eben noch komplett vergessen, eine aktuelle Übersicht der Kosten:
     

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  8. Hallo Marcel!

    Haha, dich hat's ja echt gepackt :lol: Ich les hier fleißig mit, wollt ich nur sagen. Weiter so, bin gespannt auf das Ergebnis!

    Das mit den Kostenaufstellungen lass ich mittlerweile lieber... da is zumindest beim Meerwasser verdrängen besser :mrgreen:
     
  9. Torsten81

    Torsten81 Mitglied

    Hallo Marcel

    Schön das du wieder von deinem Bau berichtest, ist eine meiner liebsten Dokumentationen!

    Was die Kostenaufstellung angeht, naja Augen zu und durch! :lol:

    MFG Torsten
     
  10. Hallo zusammen!
    Danke für eure Meldungen :) Werde auch weiter updaten, habe jedoch aktuell kein Internet und kann deswegen nur schnell nen Text schicken. Bilder kommen dann hoffentlich gegen Mitte kommender Woche, sobald das Netz da ist.
    Bezüglich Kosten seh' ich euren Punkt langsam. Irgendwie wird der Spass nie günstig, oder? :D

    Zum Fortschritt
    Bin am vergangenen Wochenende umgezogen und seitdem fröhlich am Basteln. Zunächst wurden am vergangenen Freitag zwei große Unterschränke aus Siebdruckplatten und massiven Holzrahmen gebaut. Am Samstag sollte es dann eigentlich ans Aufkleben der Scheiben an die Siebdruckplatten im Boden gehen, jedoch gab es hier einen kleinen Rückschlag: Das Epoxydharz hat nicht an den Siebdruckplatten gehalten und ließ sich mit der bloßen Hand abreiben. Das war frustrierend :( Also hab ich alles Epoxydharz wieder abgezogen und kurzerhand überlegt einfach die Scheiben auf das blanke Brett zu kleben und anschließend den Innenraum des Beckens auszugießen mit Harz.
    Gesagt getan. Scheiben wurden angesetzt und mit Silikon verklebt, hält hervorragend. Am nächsten Tag dann das Harz in den Boden gegossen und ebenfalls härten lassen. Leider hat sich hier jedoch gezeigt, dass das Harz an einigen Stellen nicht mehr gehaftet hab und kleine Löcher über der Platte bildete. Um hier auf Nummer sicher zu gehen, hab ich dann also jede dieser Stellen mit Silikon abgeklebt und Anschließend auch noch einmal die Übergänge von Harz zu Silikon extra versiegelt.
    Schlussendlich wurde dann nun eine Bodenbohrung im großen Becken angebracht, die Schlauchdurchführung großzügig mit Silikon abgeklebt und ein Schlauch eingeschraubt.
    Heute Abend geht es nun an den ersten Dichtigkeitstest! :)
    Wenn alles klappt, wird morgen der Bodengrund vorbereitet und am Samstag das alte Paludarium eingemottet und die Kleinen ziehen um. Wünscht mir Glück :)

    Beste Grüße,
    Marcel
     
  11. Mit drei Worten: Es ist dicht :)

    Gestern abend wurde geflutet und ein Wasserstand von 25cm erreicht. Eine Stunde gehalten, abgesenkt auf 2cm und über Nacht gehalten. Kein Wasserverlust :)
    Somit kann heute der Bodengrund eingefüllt werden und morgen findet der Umzug der Tiere statt!
     
  12. Hallo zusammen!
    Eine Woche ist seit der letzten Meldung vergangen, aber nun habe ich endlich Internet und möchte euch zeigen, was in den letzten Tagen alles geschehen ist.
    Kurz vor weg: Die Tiere sind in einer Hau-Ruck-Aktion am vergangenen Samstag aus dem einen Becken ausgezogen, alles Material, Bodengrund und Deko wurden zur anderen Wohnung gebracht und dort im Paludarium wieder arrangiert, anschließend geflutet und dann konnten die Tiere auch schon wieder einziehen! Seit dem sind 7 Tage vergangen und es hat keinerlei Zwischenfälle gegeben.
    Auch konnte ich beim Einfangen der Tiere 7 von 7 quicklebendigen Schlammspringern keschern, sowie 5 von 5 Mangrovenkrabben. Allem Anschein nach funktioniert die WG Problemlos und es gab weder Ausfälle, noch Verletzte :)
    Aber kommen wir zum spannenden Teil - die Bilder!
    Viel Spass!
     
  13. Wie bereits geschrieben, zunächst ein paar Bilder vom Aufbau der Unterschränke:
     

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  14. Weiter geht's:
     

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  15. Als nächstes ging es an das Einkleben der Scheiben. Hier mussten wir zunächst feststellen, dass das Epoxydharz nicht haftet und wenig später ging dann leider eine der Türen zu Bruch. Trotzdem hat alles geklappt!
     

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  16. Der nächste Schritt bestand in der Bodenbohrung für das Gezeitensystem und dem ersten Fülltest:
     

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  17. Nach dem erfolgreichen Test kam der Bodengrund ins Becken:
     

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  18. Zuhause wurde es dann brachial. Paludarium ausleeren und anschließend zerlegen. Schlussendlich mussten wir mit 4 Mann, Brechstange und Hammer ran, um die Seitenwände von einander zu trennen. Die großen Seitenscheiben wurden gerettet, für die kleine gab es keine Hilfe mehr :(
     

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  19. Nun folgte der Aufbau des neuen Beckens:
     

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  20. Und zum Abschluss:
     

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