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Mein 240-Liter-Gesellschaftsbecken

Dieses Thema im Forum "Mitglieder Aquarien" wurde erstellt von Moderlieschen-Fan, 29. Mai 2015.

  1. Hallo, Ihr Lieben. Hier möchte ich Euch mal mein Becken vorstellen. Entschuldigt bitte die qualitativ minderwertigen Aufnahmen. :oops:

    Bodengrund: zweifarbig (braun und mittelgrob/schwarz-weiß und groß), da ich beim Umsteigen von meinem 80-Liter-Becken auf mein aktuelles 240-Liter-Becken dunklen Kies verwendet habe, was, wie ich gelesen habe, besser für die Fische sein soll (den bisherigen hellen habe ich dazu gepackt).

    Bepflanzung: üppig - besonders dicht am linken Rand, im Hintergrund etwas lockerer und mit Schwimmpflanze und 2 zum "Teppich" ausgebreitete Mooskugeln (2 naturgetreue Kunstpflanzen dabei). Die rechte Seite dient bis zur großen Echtholz-Wurzel in der Mitte als "freier Schwimmraum" und Futterplatz.

    Dekoration: 1 Wurzel (echtes Holz), 2 Plastikwurzeln, 2 Plastiksteinhöhlen (eine große für Fische, eine kleine für den Ausströmer der Belüftungsanlage), 2 Plastikpflanzen, ein paar Kieselsteine.

    Besatz:

    Moderlieschen x 4
    Bitterling x 4 (2 x gold/2 x "normal")
    Blinder Höhlensalmler x 3
    Rotkopfsalmler x 4
    Neon x 14 (5 x blau/5 x rot/4x tetra)
    Kardinalfisch x 4 (2 x gold/2 x "normal")
    Bitterlingsbarbe x 2 (M/W)
    Garra Rufa x 3

    Wasserwerte: 23-24 °C/PH ca. 6,3

    Ich lege bei der Aquarieneinrichtung sehr großen Wert auf naturgetreues Aussehen (Burgen und Totenköpfe, etc. sind nicht mein Ding) und hoffe sehr, dass es Euch gefällt! :thumright:
     

    Anhänge:

  2. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    Dem widerspricht aber ganz extrem deine Bodengrundgestaltung.

    Deinen Besatz finde ich auch nicht ideal. Moderlieschen und Bitterling sind Kaltwasserfische (die für mich in einen Teich gehören, aber das ist eine andere Sache). Gerade der rote Neonsalmler ist sehr wärmeliebend und sollte bei Minimum 26/27 Grad gehalten werden. Auch dein restlicher Besatz sind keine typischen Kaltwasserfische. Das sieht alles ein bißchen zusammengewürfelt aus, aber das ist natürlich Geschmackssache.

    Gruß
     
  3. Guten Morgen,

    ich meinte kein "Naturaquarium" im eigentlichen Sinne, sondern eher eine "naturliche Optik". Von daher passt der Bodengrund schon :mrgreen:

    Dass ich heimische Biotopfische beherberge, hat eine Geschichte: das Moderlieschen war (selbst gefangen) damals mein erster Fisch und ermöglichte mir den Einstieg in die Aquaristik - daher ist er auch Symbolfisch und die Bitterlinge ubernehmen wichtige Aufgaben: z.B. fressen sie abgestorbenes Pflanzenmaterial. :thumright: Sofern man keine Zucht beabsichtigt, kann man sie getrost im "ewigen Sommer" halten (ich bin mir sicher, dass sie sich in meinem Becken allemal wohler fühlen, als in den pflanzen- und lichtlosen Behaltern der Zoohändler, in denen sie als sog. "Köderfische" angeboten werden). Die Temperatur bzgl. der roten Neon mag ich nicht zu hoch schrauben, da das dann meinen Biotopfischen und den Kardinälchen zu hoch werden könnte. Von der Lebensweise passen sie als Karpfenfische alle gut zusammen und verstehen sich super. Sie scheinen, sich auch wohl zu fühlen, weil Fische ja sonst auffälliges Verhalten oder Anzeichen einer Krankheit zeigen. :wink:
     
  4. FKS

    FKS

    wow... just wow!
     
  5. Hallo,

    rein optisch gefällt mir dein Aquarium sehr gut aber beim Besatz würde ich mich Olli anschließen.
    Sicherlich geht es immer noch schlechter, wie du mit deinem Beispiel ja aufzeigst, dass Ziel sollte aber doch sein es möglichst Art- bzw. Tiergerecht zu machen.
    Nutzer doch die Chance und such eine neue Heimat für die Salmler. Es ist doch auch viel schöner wenn man einzelne Arten in größerer Anzahl hält.
    Überleg dir halt mal, wär gut wenn du es machst.

    LG Dani
     
  6. Danke, Dani, dass dir mein Becken gefällt :thumleft:

    Ich kann deine "Bedenken" gut verstehen, aber kein Grund zur Sorge, es klappt bei mir prima. Außer dem mag ich meine "Fischsuppe" genau so, wie sie jetzt ist. :D Besonders interessant ist das Verhalten der Höhlensalmler, wie sie sich mit den Moderlieschen um die Futtertabletten streiten, in dem sie (als einzige Fische in meinem Becken, die das können) die Tabletten ins Maul nehmen und damit herum schwimmen und die Höhlensalmler trotz iher Blindheit die "Nase" vorn haben. Sie können eine runter fallende Tablette wieder auffangen, bevor sie zu Boden fällt - ganz ohne zu sehen :thumright: Anstatt weniger großer Schwarme, bevorzuge ich lieber kleine Gruppen verschiedener Arten, um ihr Verhalten und die Interaktion unter einander zu beobachten.
     
  7. FKS

    FKS

    Kann ich voll nachvollziehen. Ich halte meine Wellensittiche und Meerschweinchen auch nur noch einzeln. Finde ich irgendwie spannender.
     
  8. Jaaaaaa ... puh ....

    Weißt du man kann vielen Tieren nur schwer ansehen ob sie sich wohl fühlen. Das die bei dir überleben bezweifle ich nicht aber zwischen überleben und leben liegen Welten.

    Bei der Tierhaltung sollte der eigene Egoismus immer zurück stehen. Deine Reaktion zeigt aber wohl deutlich das du dies anders siehst.
     
  9. Jedenfalls versuche ich, innerhalb des Rahmens meines "eigenen Egoismus", wie du es nennst, bestmogliche Bedingungen für jede Art zu schaffen. Da ich seit ca. 10 Jahren Aquarianer bin - sofern man mich in meiner Anfangszeit als solchen bezeichnen kann - weiß ich genau, wie sich welcher Fisch wann verhält. Ein Fisch, der seinem Arttypischen Verhalten nachgeht, ohne Krankheitssymptome zu zeigen und dabei auch noch agil (nicht panisch) ist, kann sich doch nicht unwohl fühlen. Außer dem haben meine Rotkopfsalmler immer einen hochroten Kopf und schwimmen munter herum. Sie sollen als eine der anspruchsvollsten Fische gelten - und hochrote Köpfe sind bei ihnen ein Indikator für Zufriedenheit :thumright:
     
  10. Mal unabhängig von der Konstellation und Eurer Meinung dazu: Haltet Ihr mein Becken für zahlenmäßig überbesetzt? Ich Gedenke nicht, in nachster Zeit neue Fische anzuschaffen (außer vielleicht Kardinalchen und Rotköpfe aufstocken).
     
  11. Solange dein Aquarium so fehlbesetzt ist würde ich erst die Salmler abgeben und dann etwas aufstocken.
     
  12. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    du kannst doch garnicht beurteilen, ob sich die Fische wohl fühlen, solange du die nicht mal unter vernünftigen Bedingungen gehalten hast. Klingt für mich nach einer müden Erklärung, um deine Fischsuppe zu rechtfertigen. Wenn dir die Moderlieschen so am Herzen liegen, mach aus dem Becken ein vernünftiges Kaltwasserbecken, halt mit denen und den Bitterlingen.

    Auch mit Grins-Smilie wird dein Boden nicht naturnah. Wo bitte gibt es terrakottafarbenen und weissen Kies als Bodengrund in der Natur? Dazu noch diese Farbkombination. Schreib von mir aus: Ich mag es so (kitschig), dann ist da dein persönlicher Geschmack, aber nichts von "naturnah". In dem Becken finde ich keinen " Ruhepunkt", durch die dishamonischen Bodenfarben wirkt da Becken wie zusammengewürfelt. Weder die Pflanzen noch die Wurzel können einen Kontrast bilden.

    Ganz ehrlich, ich würde den Pott nochmal ausräumen und aufräumen.

    Gruß
     
  13. Danke für deine ehrliche Kritik.

    Es gibt durchaus weißen Kies in der Natur - z.B. in Flussbiotopen. Den dunklen Kies habe ich genommen, weil ich irgendwo gelesen habe, dass er besser für die Fische ist. Da ich aber sparen wollte, habe ich den alten weissen dazu gepackt. Farblich erinnert der Boden doch an Erde oder nicht?

    Wie bekommt man denn den Mulm eines "Naturaquariums" als Bodengrund hin und wie pflegeleicht und wie gesund für die Fische ist er?
     
  14. mausilibaer

    mausilibaer Moderator AQL-Team

    Hi,

    die Kiste selber ist Geschmackssache und da habe ich schon weitaus schlimmere hier gesehen. Zweifarbigen Bodengrund kann man auch durchaus machen und so schlimm wie der Olli finde ich das nicht einmal. Wie oft haben wir hier schon quietschbunte Bodengründe garniert mit allerlei Plastikscheiß hier schon beurteilen sollen?
    Den Fischen ist es eh wurscht - ausser die Sache mit der Mischgesellschaft, die mMn so nicht funktioniert. Den einen ist es eigentlich permanent zu kalt, den anderen zu warm. Deswegen würde ich ebenfalls vorschlagen, den ganzen Salmlertrupp abzugeben und die anderen Fische aufzustocken und ein kaltwasserähnliches Becken daraus zu machen. Wobei ich da bei Bitterlingen und Moderlieschen auch etwas Bauchweh hätte, die bräuchten eigentlich schon extremere jahreszeitliche Schwankungen als man im Wohnraum hinbekommt.
     
  15. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    klar haben wir hier schon quietschbunten Bodengrund gesehen, von dem man Augenkrebs bekommt. Aber, er war dann einheitlich über den ganzen Boden geteilt, der Blick wurde nicht ständig durch den krassen Farbwechsel irritiert. Ich kann mich Oberhaupt nicht auf die Einrichtung oder die Fischeckonzentrieren, weil meine Sinne ständig von diesem Kontrast abgelenkt werden. Ich bin nun bestimmt nicht der Oberästhet, was meine Becken angeht, aber ein Aquarium sollte schon eine gewisse "Ruhe" ausstrahlen.

    Wenn das finanziell ein Thema ist, nimm Quarzsand vom Baustoffhändler. Kostet fast nix und sieht wirklich natürlich aus. Die Mulmschichtvkommtcda auch von ganz alleine, wenn du keine Reinigungsmaßnahmen ergreift.

    Gruß
     
  16. Hi Moderlieschen-Fan,

    mich würde dieser zweigeteilte Bodengrund auch optisch sehr stören. Ich finde ihn unruhig und gar nicht 'naturgetreu'. Der Tipp mit dem günstigen Quarzsand ist doch prima, ich würde nur aufpassen, keine Körnung unter 0,4 mm zu erwischen. Dann noch ein bisschen Eichen- oder Buchenlaub drauf - und fertig ist der 'natürliche' Bodengrund.

    Zu Deinen Fischen könnte ich nur vom Hörensagen was beitragen, also lasse ich das. Aber nimm Dir doch bitte noch mal die Ratschläge der hier erfahrenen Aquarianer zu Herzen.
    Dass Fische agil sind, gut fressen und nicht gleich krank werden, ist nicht der Indikator für ein Wohlbefinden. Das ist nur der Indikator dafür, dass es nicht völlig katastrophal läuft. Vielen Fischen kann man so einiges zumuten - und die 'funktionieren' trotzdem irgendwie. Aber das sollte doch nicht das Ziel sein, oder?
     
  17. Guten Morgen, Leute.

    Ich hätte Angst, Quarzsand oder sonstigen Bodengrund aus dem Baumarkt zu nehmen, da ich mir Sorgen wegen evtl. Schadstoffe oder der Verletzungsgefahr wegen evtl. scharfer Kanten mache. Aber wenn viele Aquarianer das empfehlen, kann es ja nicht so schädlich für Fische sein.

    Welches Laub soll ich denn nehmen? Trockenes oder "frisches"? Gibt es nicht beim Fäulnisprozess Schadstoffe ab? Muss ich sie wegen evtl. Parasiten oder Schadstoffe "vorbehandeln"?
     
  18. Moin,

    den Quarzsand aus dem Baumarkt solltest Du, wie auch Aquaristiksand- kies, vorher durchwaschen. Je nach Hersteller gibt der mehr oder weniger Schmodder ab.
    Quarzsand aus dem Baumarkt ist gar kein Problem, da ist nichts scharf oder belastet. Ich empfehlen eine Körnung von 0,4 bis 0,8 mm - so in etwa. Ich habe mal den Fehler gemacht, ganz feinen (0,1- 0,4 mm) Quarzsand zu nehmen, das war nicht gut!
    Im Spätherbst/Winter kannst Du trockenes Laub sammeln oder pflücken. Das kannst Du entweder bei einer Trockenzeit so auflesen, oder Du trocknest es zuhause auf einem Blech. Sogar jetzt kannst Du noch reichlich trockenes Laub finden.
    Achte aber darauf, dass es wegen der Abgase nicht direkt neben einer stark befahrenden Strasse liegt.
    Du kannst es dann in einem Behältnis 'vorwässern'. Das hat den Vorteil, dass es dann im AQ direkt auf der von Dir gewünschten Stelle auf den Boden sinkt.
    Auch ein paar gekaufte oder im Herbst selbst gepflückte Erlenzapfen könne die Nummer abrunden.
     
  19. Bezüglich der Fische muss ich sagen, dass sich - wie auf vielen Seiten bzgl. der Temperaturangaben zu lesen ist - die Höchsttemperaturen für sog. "Kaltwassertfische" mit den Mindest- bis Normaltemperaturen der "Warmwasserfische" durchaus überschneiden. Deswegen halte ich 23-24 °C für angemessen, um eine erfolgreiche Vergesellschaftung durchzuführen. Ich hatte noch nie Probleme damit, heimische Fische und Kardinälchen bei Zimmertemperatur zwischen 20 und 25 °C zu hältern. Und 23-24 °C herrschen doch in den meisten Warmwasserbecken vor - sind also nicht "zu kalt" - oder irre ich mich? :study: Gerade Bitterlinge und Moderlieschen leben bei uns in der Natur oft in kleinen Tümpeln, wo das Wasser im Sommer Temperaturen bis zu ca. 30 °C annehmen kann. Ich informiere mich schon sehr gut über meine Fische! :thumleft:

    Zum Laub im AQ: Wie lange ist das Laub "haltbar"? Gibt es beim Zersetzen Schadstoffe ab? Kann ich mir Krankheitserreger oder schädliche Bakterien ins Becken holen? :?:
     
  20. Ich habe es mir anders überlegt und finde Laub - abgesehen von meinen gesundheitlichen Bedenken - auch optisch nicht so attraktiv im AQ. Das suggeriert etwas "Fauliges", Totes, Sterbendes.

    Trotzdem würde ich gerne mein Becken ziemlich "naturnah" ausschauen lassen - es sollte optisch einem (fiktiv zusammengebastelten - aber dennoch realistischen) See oder Fluss aus der Natur gleichen. Wie ich mich informiert habe, weicht das moderne "Aquascaping" erheblich von der Natur ab. In den meisten Süßgewässern treten derartig viele verschiedene Wasserpflanzen auf einen Haufen eher selten auf - statt dessen kommen eher mehr Hölzer vor. Trotz dem finde ich die Pflanzen optisch sehr attraktiv und sie übernehmen ökologisch wichtige Aufgaben und bieten den Fischen Sauerstoff und Versteckmöglichkeiten.

    Welche Möglichkeiten hätte ich, mein AQ (ungeachtet des Bodengrundes!) möglichst "naturgetreu" ausschauen zu lassen? Mehr Hölzer oder Zapfen einbringen? Auch ein "Pflanzenrasen" wäre interessant - um u.A. den verschiedenfarbigen Bodengrund zu kaschieren - aber ich weiß nicht, ob er in der Form tatsächlich irgendwo in der Natur vorkommt. Große Probleme stellen auch mein grober Kies und meine wühlenden und pflanzenfressenden Fische dar, die meine bisherigen versuche damit immer vereitelt haben. :cry:
     

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