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Hälterung von Cleithracara maronii / Maronibuntbarsch im Gesellschaftsaquarium

Dieses Thema im Forum "Fische" wurde erstellt von chris0806, 7. August 2017.

  1. Hallo Leute,

    ich benötige eure Hilfe für mein Vorhaben.
    Ich habe mich die letzten Tage mit dem Maronibuntbarsch beschäftigt, u.a.:
    http://www.aqua4you.de/fischart938.html
    http://zierfischverzeichnis.de/klas...idei/cichlasomatinae/cleithracara_maronii.htm
    ...
    und Gefallen an den Tieren gefunden. Nun würde ich gerne mit eurer Hilfe ein paar offene Fragen klären. Ich weiß, dass manche meiner Fragen in den oben genannten Links beantwortet werden, allerdings scheinen mir diese Seiten nicht auf dem aktuellen Stand zu sein. Von daher würde ich vor allem auf eure eigene Erfahrung bauen.

    Zu den Fakten:
    In meinem seit September 2016 laufenden AQ (240 l) tummeln sich aktuell
    - 7 Corydoras Aeneus
    - ca. 30 Paracheidodon axelrodi
    Die Wasserwerte sind: 6,8pH und 5°dGH (Umkehrosmoseanlage vorhanden)
    Das AQ würde natürlich für die Barsche durch das Hinzufügen von Versteckmöglichkeiten umstrukturiert werden.

    Zu den Fragen:
    Könnte es zu Problemen mit den Corydoras kommen? Im Internet liest man da widersprüchliche Aussagen und da Corydoras Reviergrenzen nicht unbedingt immer anerkennen, will ich nicht, dass es zu Stress in meinem AQ kommt.
    Würdet ihr bei den Maronii Paar- oder Gruppenhaltung empfehlen?
    Bei der Paarhaltung hat man das Problem, dass man bei Jungfischen (die ich möchte) die Geschlechter kaum/nicht auseinander halten kann (zumindest ich nicht). Was würde überhaupt passieren, wenn man aus Versehen 2 Männchen bzw 2 Weibchen hält? An eine Vermehrung ist wegen der Salmler und der Frage "wohin mit dem Nachwuchs?" ohnehin nicht zu denken.
    Und zuletzt: Da diese Tiere ja doch recht groß werden, zweifle ich, ob mein AQ groß genug für ein Paar oder eine Gruppe ist.

    Das sind jetzt eine Menge Fragen, aber ich würde mich sehr freuen, wenn sich jemand die Zeit nehmen könnte, mir zu helfen.

    Herzliche Grüße
    Christoph
     
  2. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    Ich wusste garnicht, dass die Cleithracara heissen, hatte die immer als Laetacara verortet. Ist lange her, aber ich hab die alsx echt ruhige Gesellen in Erinnerung. Die verdreschen auch nicht so heftig die Corys wie Apistogramma. Wenn die abercein Gelebe haben, vertreiben sie die auch.

    Die werden richtig hässlich im Alter, das ist der Nachteil.

    Gruß
     
  3. Grüß dich Olli,

    danke für deine Antwort! Hast Du die damals als Gruppe gehalten oder als Paar?
    Bzw vielleicht sogar Erfahrungen gemacht, wenn es "zu viele" Männchen waren?

    WErden wir im Alter nicht alle hässlich?;)
    Oder war das auf das Verhalten bezogen?

    Viele Grüße
    Christoph
     
  4. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    ich habe das genauso gemacht wie mit den Laetacara. Weil die Geschlechter so schwer erkennbar sind, habe ich eine Gruppe gehabt, vier oder fünf Tiere. Daraus hat sich ein Paar gebildet, den Rest hab ich dann weggegeben.

    Waren ansonsten wirklich verträgliche GEsellen, nur als sie gebrütet haben, wurden andere Fische verscheucht. Allerdings habe ich von den Jungfischen nichts aufgezogen, die sind alle als Lebendfutter geendet.

    Nee, wir werden zum Teil jedenfalls, immr kerniger im Alter.:p Aber die waren wirklich gruselig, farblose aufgeschwemmte schwimmende Klumpenfische. Dazu sind die dabie noch richtig alt geworden bei mir, genau wie meine letzten L. dorsigera. Das ist bei anderen Zwergbuntbarschen nicht so extrem.

    Gruß
     
  5. Hallo Olli,

    da hätte ich schonmal das Problem, wohin ich die anderen Tiere "weggeben" sollte... Nicht einfach.
    Ich weiß jetzt was du meinst, habe so einen "aufgeschwemmten" Fisch bei einem Händler gesehen...schön ist was anderes, aber ich dachte, das liegt am viel zu kleinen Verkaufsbecken.

    Du als Barschexperte;)...hast du dann vielleicht einen anderen Tipp für mein Aquarium? Sollte aber ein Paar bzw. eine Gruppe mittelgroßer Südamerikacichliden sein. Das Aussehen ist völlig egal, aber es sollte eben zum AQ passen. Skalare fallen ja leider auch aus (hatte das schonmla für mein AQ zur Diskussion gestellt und selbst die leopoldi, die man als kleinere Skalare anbietet, sollen ja mächtig groß werden.)
     
  6. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    hmm, was ist mittelgroß? Kleine Crenicichla-Art? Die grösste Apistogramma-Art, die mir einfällt, sind die A. barlowi und diverse neu beschriebene Unterarten von denen. Das können ganz ordentliche Klopper werden. Was ganz anderes, aber auch anspruchsvoller in der Wasseraufbereitung wäre eine der Dicrossus-Arten, die man hervorragend als Gruppe halten kann.

    Gruß
     
  7. Hi Olli,

    ja sorry für die unpräzise Angabe: Mit mittelgroß meine ich z.B. die Maronii. Denn an "Kleinviehgewusel" habe ich durch die Neons ja schon genug.
    Danke für die Infos, ich werde mich da mal weiter einlesen und würde den Thread gerne weiter benutzen, wenn ich einen Fisch gefunden habe;)

    Viele Grüße
    Christoph
     

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