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Fadenalgen und Bartalgen

Dieses Thema im Forum "Pflanzen / Algen" wurde erstellt von O.K, 30. März 2018.

  1. O.K

    O.K

    Aloha,
    wir haben 2 große Armanogarnelen und einige kleine Redfire.

    Wir lassen das Ferropol nun mal weg und schauen wie es sich entwickelt.
     
  2. Gisbert

    Gisbert Mitglied

    Hallo
    Ist für 200l ein bisschen wenig. Ich würde noch ein paar algenfressende Fische oder Schnecken empfehlen.
    Grüße G
     
  3. O.K

    O.K

    Okay,
    die Schnecken werden allerdings nicht überleben, da wir einen Zwerg-Kugelfisch im Aquarium haben.
    Den hatte man uns empfohlen als wir schlagartig nach neuen Pflanzen einsetzen super viele Schnecken hatten.
     
  4. Gisbert

    Gisbert Mitglied

    Tja, Schnecken oder Algenfrei, man kann nicht alles haben.
    Aber Spass beiseite, es gibt einige Arten algenfressende Fische, es müssen nicht unbedingt die Oto's sein. Schau einfach mal was passt, in einem gut sortiertem Zoogeschäft haben sie bestimmt was im Angebot.
    Grüße G
     
  5. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    und welchen Fisch nimmt er dann für trübes Wasser?

    Wie schon oben geschreiben, solltest du mal Urschenforschung machen, warum du so viele Algen hast. Nutzfische sind immer die schlechteste Wahl, wenn man die ansonsten garnicht haben will. Gilt auch für euren Kugelfisch, was machst denn, wenn der alle SChnecken gefressen hat? Für Kufis braucht man eine gut funktionierende Schneckenzucht. Und wenn die sich in deinem Becken so explosionsartig vermehrt haben, ist das zu 99,9% einer viel zu intensiven Fütterung geschuldet.

    So wird das nix.

    Gruß
     
  6. Z-Jörg

    Z-Jörg Mitglied

    So wie Olli schreibt, die "Funktionsfische" funktionieren, wenn überhaupt, nur unter gewissen Umständen.
    So fressen die meisten hochgelobten "Algenvernichter" lieber gutes Futter und lassen, wenn genug davon da ist, die Algen Algen sein...
     
  7. Gisbert

    Gisbert Mitglied

    Hallo Olli und Jörg
    Ich sehe algenfressende Helferlein durchaus nicht als alleiniges Wundermittel gegen Algenwuchs an.
    Ich habe meine Algenplage damals auch nur durch mehrere Massnahmen in den Griff bekommen .(Veränderungen an Lichtintensität und Spektrum, stärkere Strömung durch anderen Filter, Einsatz von Schwimmpflanzen ).
    Die Algenfresser gehen ja vor allem an den Neuaufwuchs und sind somit eine mehr vorbeugende Massnahme.
    Zu starke Fütterung kann eine Ursache für massenhaften Algenwuchs sein, muss aber nicht.
    Auch bei sparsamer Fütterung ist man nicht vor einer Algenplage gefeit.
    Grüße G
     
  8. O.K

    O.K

    Hallo in die Runde,
    zu starke Fütterung war damals (höchst wahrscheinlich der Fall). Auch kann es gut sein, dass unsere zu hohe Lichtdauer schuld war. Beides ist aber mittlerweile angepasst.

    @fischolli
    Die Ursachenforschung betreiben wir seit Januar. Ist nicht so als wenn wir hier sitzen und Däumchen drehen. Da wir aber nun nicht weiter kommen, haben wir uns an das Forum gewandt.
     
  9. Z-Jörg

    Z-Jörg Mitglied

    Hi,
    es ist leider so, dass es mit Algen sehr ähnlich ist, wie mit dem Abnehmen, es gibt viele gute Tips und viele tolle Mittelchen, aber wenn es ein Patentrezept geben würde, würde man lange nicht so viel über die Themen hören/lesen.
    Im Moment habe ich in meinem Diskusbecken auch gerade starken Algenwuchs, obwohl ich dort extrem schnell wachsende Pflanzen habe, die ich wöchentlich schneiden muss.
    Ich werde das vorerst, mit Wasserwechseln und mechanischem Entfernen, versuchen aus zu sitzen.
     
  10. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    Gisbert, bei der hohen Fütterung ging es um Schneckenexplosion, nicht Algen,obwohl auch das passieren kann. Lichtintensität oder Beleuchtungsdauer ist m.E. NIE der Grund für Algenwachstum. Das kann höchstens zu einem Nährstoffmangel durch das erhöhte Pflanzenwachstum führen, was wiederum die Algen begünstigt. Wennn Licht der Grund wäre, möchte ich nicht wissen, wie südamerikanische oder afrikanische Gewässer aussehen würden. Ich halte die jetizge Beleuchtungsdauer für eindeutig zu kurz und die Pause für zu lang.

    Aber ohne konkrete Werte für NO3, Fe, PO4 und vielleicht noch CO2 ist das alles Glaskugellesen.

    Gruß
     
  11. Gisbert

    Gisbert Mitglied

    Hallo O.K
    Du siehst, es gibt auch hier im Forum unterschiedliche Meinungen.
    Ich hoffe, du hast trotzdem noch ein paar Anregungen gefunden, an welchen "Stellschrauben" man noch drehen könnte, um das Algenwachstum einzudämmen.
    Hallo Olli
    In Bezug auf Licht kann ich nur von meinen eigenen Erfahrungen ausgehen.
    Meine Algenprobleme (Grünalgen/Fadenalgen/Bartalgen/eines Tages sogar Schwebalgen) begannen, kurz nachdem ich von T8 auf T5 Beleuchtung umgestellt hatte.
    Zwei T 5 Juwel reinweiß lieferten nach meinem subjektiven Empfinden ein ziemlich grelles, kaltes Licht.
    Habe dann eine der beiden Leuchten gegen eine T5 mit mehr Rotanteil ausgetauscht.
    (so genanntes Pflanzenlicht)
    Das Licht war dann nicht nur für das Auge angenehmer, auch der Algenwuchs liess merklich nach.
    Wie gesagt, das war nur eine von mehreren Massnahmen.
    Gelesen habe ich, dass die höheren Pflanzen zum guten Gedeien das blaue UND das rote Licht brauchen.
    Grüße G.
     
  12. O.K

    O.K

    Guten Morgen zusammen,
    um ehrlich zu sein leider nein.
    Mutwillig nun Änderungen durchführen würde ich ungerne.
    Auch die Beleuchtungsdauer nun wieder ändern weis ich nicht ob es Zielführend ist (gefühlt sagt zum dem Thema wirklich jeder was anderes).

    Wir lassen nun erstmal das Ferropol weg und führen wieder WW durch.
     
  13. Gisbert

    Gisbert Mitglied

    Hallo O.K
    Ich denke doch, dass hier einiges an Tipps und Hinweisen gegeben wurde.
    Da das hier ein Forum ist und die Ursachen für eine Algenmassenvermehrung ebenso unterschiedlich sein können wie die Massnahmen zu ihrer Bekämpfung, kann es daher durchaus auch zu unterschiedlichen Meinungen kommen.
    Aber alle Teilnehmer an dieser Disskussion haben sich die Zeit genommen, um dir mit ihren Erfahrungen zu helfen. Was du letztendlich davon umsetzt, ist natürlich deine Entscheidung .
    Ein einfaches Danke hätte auch gereicht.
    Grüße G.
     
  14. O.K

    O.K

    Dankbar bin ich auf jedenfall für die Hilfestellungen.
    Wie beschrieben habe ich nochmal 2 Tipps mitgenommen.

    Werde mich melden wenn es Neuigkeiten gibt.
    Viele Grüße
     
  15. Starmbi

    Starmbi Mitglied

    Hallo Gisbert,
    Wenn man sich mal die die pflanzenrelevante Lichtleistung der gebräuchlichen Leuchtstoffröhren ansieht, hat man gerade mal 10% Unterschied zwischen der besten und der schlechtesten Leuchte. Leider wird nicht berücksichtigt, daß verschiedene Lichtfarben, im selbst kristallklaren Wasser unterschiedlich geschluckt werden. Während rot bereits bei 0,30 m Wassertiefe zu 50% geschluckt wird, ist dies bei blau erst nach 50 m der Fall.
    Das ist bei Chlorophyll auch der Fall. Allerdings besitzen Pflanzen verschiedene Antennenpigmente und können über das gesamte Farbspektrum Licht verwerten, wenn auch bevorzugt im rot/blauen Bereich.
    Wird die Lichtfarbe geändert, so passen sich die Pflanzen nach kurzer Zeit an das andere Spektrum an.
    Im Gegensatz zu den höheren Pflanzen besitzen Algen sogar Antennenpigmente, die den höheren Pflanzen fehlen.
    Sie können deshalb noch flexibler auf spektrale Änderungen reagieren als die höheren Pflanzen.
    Deswegen macht eine Lichtänderung zur Algenbekämpfung kaum Sinn.
    Da rot stärker absorbiert wird, hast Du mit der neuen Röhre einfach nur weniger Licht zu den Pflanzen und Algen gebracht.

    Allerdings behauptet Olli:
    Ich habe auch schon mit Beleuchtungsdauer- und Pausen herum experimentiert und keine Änderungen gesehen, habe damit aber nicht viel Erfahrung sammeln können.

    @ OK: Gut, daß Du nur wenige Parameter auf einmal änderst; so lernt man am meisten.

    Gruß
    Stefan
     
  16. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,
    Ichhabe ebenfalls mit verschiedenen Beleuchtungsdauern und such mit Pausen rumprobiert. Entdcheidend war nur die Lichtart. Ich habe mal aus Geiz oder Doofheit so rein weisse ndustrieröhren gekauft, waren sogar nur 2-Banden-Röhren.da sind die Algen explodiert.

    Gruß
     
  17. O.K

    O.K

  18. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    So wie es aussieht, hat die nur blaue und weisse LED. Ich habe auch so einen Balken von Juwel dda ist das genauso. Soll das normale Tageslicht genau simulieren, aber eigentlich ist mir dss Licht zu kalt. Ich hab noch eine selbstgebaute von einem Mitglied aus dem Form hier, die hat auch rote LED mit drin und gibt viel schhöneres Licht ab.

    Aber, für die Algen ist die nicht verantwortlich.

    Gruß
     
  19. O.K

    O.K

    Sind denn 2 zu viel davon?
    Theoretisch könnte ich auch eine umbauen und rote leds verlöten. Aber damit warte ich erstmal.
     
  20. fischolli

    fischolli Mitglied

    Hi,

    lt. Datenblatt hat eine 6.450 lumen Leistung, also bei zwei Balken sind das knapp 13.000 lumen. Bei einem 200l Becken sind das dann 65Lumen/Liter. Das ist schon ordentlich viel Licht.

    Wenn du so einen Umbau selber hinbekommst, ok. Ich kann so etwas nicht. Würde ich auch nicht machen, solange da noch Garantie drauf ist. Für die Pflanzen ist das Lich grundsätzlich auch ok und wenn dir die Lichtfarbe so gefällt, mußt du da auch nichts umbauen. Das ist sicher reine Geschmackssache. Ich bin durch 30 Jahre Röhren-Aquaristik konditioniert. Da hat man halt kalt-weiss mit warm-gelb gemischt und hatte so sonnscheinmäßige Beleuchtung, leicht in s gelbliche gehend.. ls ich meinen neuen LED-Balken auf das eine 112er gepackt habe, war das erst einmal ein SChock für mich. Igitt, dachte ich, was für ein kaltes Licht. Jetzt fällt es fast nur noch dadurch auf, weill direkt da drunter ein Becken mit der laten Beleuchtung steht.

    Wenn du nicht unbedingt irgendwelche lichthungrigen Bodendecker im Becken hast (wie z.B. Perlkraut etc.) würde m.E. auch einer der Balken reichen. Den Fischen ist das sowieso ziemlich egal und die meisten Arten mögen es eher abgedunkelt als knall-hell.

    Gruß
     

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