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Bio Co 2 dennerle

Dieses Thema im Forum "Wasserchemie" wurde erstellt von Lunafisch, 6. Februar 2017.

  1. Hallöle ich mal Wieder:D

    Ich habe ein 126 Liter Becken dabei war das bio Co 2 von dennerle da das Becken das ausstellungstück war, war eben diese Flasche schon offen und installiert
    Nun habe ich den res getätigt alles nach Vorschrift also Wasser dazu
    Kapseln und ko waren keine dabei auch kein blasenzähler laut den freundlichen Verkäufer wäre die Kapsel schon drin gewesen

    Nun läuft das schon 3 tage und nigs blubbt ich hole morgen styropor das es warm bleibt da es in meinem zimmer mal etwas kälter sein kamm

    Nun meine frage hat das so einen Sinn oder soll ich meinen Plan in die tat umsetzten und mir diese Co 2 Anlage selbst bauen

    Wenn ja hätte denn jemand ein Rezept für ein 126 l bEcken denk so 100 Liter Wasser werden es sein zwecks dem bodengrund und so

    Ich bedanke mich um voraus
     
  2. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    Ich hab jetzt nicht verstanden, wofürcdu ein Rezept willst. Für Bio-CO2 oder für die Einrichtung des Aquariums.

    Falls die alten Beiträge noch exisiteren, such mal nach Rszept Bio-CO2, ich hab hier bestimmt schon. Al meins gepostet. Müsste ich sonsf raussuchen, nutze schon lange kein CO2 mehr.

    Gruß
     
  3. Da mein Co 2 wert noch etwas zu niedrig ist
    Frag ich mich ob eine co 2 Anlage nicht sinnvoll wäre
    Und wenn ja was für eine Mehrwegset oder dieses selbstgemachte gemisch
     
  4. fischolli

    fischolli Mitglied

    So,

    ich hab meinen alten Beitrag mal selber gesucht und gefunden. Hier mein Rezept:

    Rezept Bio-CO2

    Man nehme:

    200 g Zucker

    250 ml Wasser

    Das Ganze in einem Topf auf dem Herd erhitzen. Manche meinen zwar aufkochen, m.E. reicht aber auch, es einfach nur richtig heiß zu machen.

    Wenn der Zucker dann vollständig aufgelöst ist, rührt ihr ein Päckchen Gelantine (diese 9 g Tütchen von Dr. Oetker) direkt in die Suppe ein. Wenn auch die völlig aufgelöst ist, etwas abkühlen lassen und dann in eine Plastikflasche füllen.

    Anschließend abkühlen lassen, bis das eine feste Masse geworden ist (wie Wackelpudding). Dann 250 ml Aquarienwasser obendraufgießen und etwas Trockenhefe dazugeben. Einmal kräftig schütteln und fertig.

    Bei mir fing nach etwa 8 Stunden die CO2-Produktion an, das ganze läuft super gleichmäßig. Ich habe ca. 7 Blasen pro Minute und leite das Ganze mit einem Flipper in mein 200 L-Becken ein. Der CO2-Dauertest ist im tiefgrünen Bereich, also scheint die Menge so zu passen.

    Die Hefemenge ist letzlich entscheidend, wieviel CO2 produziert wird. Für kleinere Becken einfach etwas weniger nehmen. Ich habe ca. 2 Messerspitzen voll reingetan.

    Ob man die Einleitung nun über Flipper, Lindenholzausströmer oder Schale macht, ist dabei eigentlich egal. Man kann die Mengen auch sicher für größere Behälter einfach hochrechnen.

    Ich hatte vorher mit der gleichen Menge Zucker in ca. 1 Liter Wasser das Problem, daß das Ganze etwa 1 Woche produziert hat wie verrückt und dann kaum bis nix mehr kam. Durch die Gelantine wird nicht gleich der ganze Zucker gefressen und die Sache hält viel länger.
     
  5. Stephy

    Stephy Mitglied

    Hallo Olli,

    vielen Dank für dein Rezept. Werde das auch mal ausprobieren.

    Bisher habe ich das das Bio Co2 von Dennerle. Die Kapsel ist normalerweise im Deckel, und muss aufgemacht werden, das Pulver und die Kapselhälften kommen in die Plastikflasche, die dann mit Wasser aufgefüllt wird.
    Hat bisher bei mir immer problemlos geklappt.

    Liebe Grüße Stephy
     
  6. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin Stephy,

    das Dennerle Set ist insofern gut, weil man schon mal die Hardware in vernünftiger Form vorliegen hat. Vor allem die Schraubverschlüsse der Dennerle-Flaschen passen auch auf jede normale PET-Flasche und schliessen wirklich gut und luftdicht ab. Dazu die druckfesten Schläuche und der Blasenzähler, den man gleich als Waschflasche nutzen kann, sind wirklich gut zu gebrauchen.

    Aber, die neuen Flaschen brauchst du eben nicht, das kannst du mit meinem Rezept (oder sicher auch anderen) gut selber anmischen und sogar in die Dennerle-Flaschen nachfüllen. In den Kapseln ist nichts anderes als Trockenhefe. Warum man die Kapseln mit reinschmeissen soll, hab ich nie verstanden.

    Gruß
     
  7. Moderlieschen

    Moderlieschen Moderator AQL-Team

    Hi Olli,

    Ich hab mir das früher auch immer überlegt. Vielleicht, weil die Kapseln aus Gelatine sind. Aber keine Ahnung, wie sich das dann ohne Erhitzen mit der Trockenhefe verbinden könnte.
     
  8. Eine Frage hab ich noch
    Ich werde die Flasche von dennerle nehmen und einfach neu befüllen

    Bennötige ich unbedingt einen blasenzähler?? Da bei diesem Set keiner dabei war . Kann doch auch einfach nochmal ne Flasche als blasenzähler dazwischen bauen oder ?

    Mein nächstes Problem ist die Temperatur. In meinem zimmer ist es selten mehr als 15 bis 20 Grad warm
    Genügt es wenn ich die Mischung in eine styroporbox stelle ?
     
  9. PJO

    PJO Mitglied

    Ein Blasenzähler, egal in welcher Form, sollte schon da sein, genau so wie ein Regelventil. Nicht das du Zuviel CO2 in dein Becken leitest. Bio-CO2 Anlagen produzieren das Gas nicht immer in einer gleichmäßigen Menge, außerdem verbrauchen deine Pflanzen in der Dunkelheit kein CO2, weil eben im dunkeln keine Photosynthese stattfindet.

    Eine Styroporbox könnte helfen die Wärme, die die Hefe zum arbeiten braucht, zu halten oder zu erhöhen. Musst man Testen.

    Grüsse Peter
     
  10. Erstmal danke

    Wo bekomme ich den so regelventil her ?
    Besteht dann nicht die Gefahr das mir das alles platzt wegen dem Druck der sich staut ?
     
  11. PJO

    PJO Mitglied

    Die einfachste Form ist ein regelbarer Lufthahn. Damit lässt sich die Menge blasengenau einstellen. Leider kenne ich Druckminderer und Magnetventile mit Nachtabschaltung usw. nur von den mit Druckflaschen betriebenen Anlagen. Ich weiß nicht ob es sowas für Bio-CO2 Anlagen überhaupt gibt. Der Druck einer Bio CO2 sollte nicht so hoch werden, das er eine PET-Flasche sprengen kann.

    Grüsse Peter
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Februar 2017
  12. fischolli

    fischolli Mitglied

    Von einer Regelung bei den Dennerle Plastikflaschen würde ich aber tunlichst die Finger lassen. Die Dinger sind sicher nicht für mehrere ATÜ Druck ausgelegt und die Sauerei, wenn so eine Flasche Platzt möchte ich nicht haben.

    Gruß
     
  13. PJO

    PJO Mitglied

    Moin,

    ich hab so eine Bio CO2 Anlage selbst noch nicht in Betrieb gehabt. Bisher immer nur die "herkömmlichen" mit Druckflasche, Druckminderer und Co. Wie macht ihr das nachts? Leitet ihr weiter CO2 ins Becken ein? Drückt das nicht verbrauchte CO2 nicht den Ph-Wert? Also Ph-Wert Schankungen zwischen Tag und Nacht.

    Ich würde eine Bio-CO2 gerne mal ausprobieren, scheue mich aber etwas davor CO2 unkontroliert in Becken zu leiten.
     
  14. Ok so ein lufthahn bekomme ich ganz normal im Handel ?
     
  15. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    du kannst die Blasenmenge über die Hefezugabe regeln. Wenn du die Gärmasse mit GElantine ansetzt, kommt es auch nicht zu so einer explosionsartigen Gasentwicklung. Das läuft dann schon ziemlich gleichmäßig. Aber, du mußt es einfach durchlaufen lassen. Selbst, wenn du als Gärflasche eine Glasflasche nehmen würdest, die halten den Druck nicht aus, wenn du die Zufuhr stoppst.
     
  16. Okay dann probiere ich jetzt einfach mal so aus
    Wird schon schief gehen ;)

    Vielen Dank

    PS : deine Pflanzen gedeihen super :)
     
  17. Stephy

    Stephy Mitglied

    Hallo,
    also ich habe das BioCO2 von Dennerle jetzt seit 6 Monaten in meinem 60l Becken gehabt. Es gab nie ein Problem das der CO2 zu hoch gewesen wäre, selbst wenn das Nachts durchläuft. Die Pflanzen sind durch das CO2 bei mir so gut gedüngt gewesen das ich teilweise sogar gesehen habe wie die Sauerstoffblasen produziert haben. Auch wenn die Pflanzen Nachts auch Sauerstoff verbrauchen, so verbrauchen die Fische ja beim schlafen bestimmt auch weniger und es ist normalerweise genug Sauerstoff im Wasser bei genügend Pflanzen.
    Wegen dem Styropor, also bei dem Original Set von Dennerle ist ein Flaschenhalter dabei, den man an die Rückwand vom Aquarium klebt, da heizt das Aquarium die Flasche gleich mit. ;)
    Liebe Grüße Stephy
     
  18. fischolli

    fischolli Mitglied

    Hi,
    ich habe mir damals auch einmal das Set von Dennerle gekauft. Genau aus dem GRund, es war alles an Material dabei, was man braucht. Vernünftige druckfeste Schläuche, Blasenzähler, den ich gleich als Waschflache genutzt habe und dies Halterung fürs Becken, damit die Temperatur stimmt.

    Danach habe ich meine Eigenmischungen in den Dennerle-Originalflaschen angesetzt. Irgendwann habe ich 1-Liter-PET-Flaschen genommen. Vorteil, die Dennerle Drehverschlüsse von derne Flaschen passen auf jede handelsübliche PET-Flasche und schliessen wirklich gut und luftdicht ab.

    Gruß
     
    Stephy gefällt das.
  19. PJO

    PJO Mitglied

    Moin,

    jetzt bin ich richtig neugierig geworden. Ich werde am Wochenende mal ein Dennerle-Set kaufen und ausprobieren. Mal schauen was passiert.

    Mal was anderes. Kann mir jemand sagen mit welcher Methode Wassertests genauer sind. Sticks oder Tropftest. Gibt es da irgendwelcher Erfahrungswerte?

    Danke schon mal vorab.

    Peter
     
  20. Dande

    Dande Mitglied

    Hallo Peter,

    Tropf- oder Streifentests ist schon fast ein Glaubenskrieg. Ich denke aber man sollte das eher pragmatisch sehen. Im Industriebereich sind Streifentests eigentlich der Standard. Dort aber einzeln verpackt (eingeschweißt) und ausgelesen werden die von dafür optimierten Messgeräten. Das Handling mit den Streifen ist einfach leichter und die Genauigkeit ist mit den Auslesegeräten auch sehr gut.
    Im Privatbereich hat man bei den Streifentests aber zwei Probleme. Zum einen sind die nicht einzeln verpackt. Du must also höllisch aufpassen dir beim Entnehmen eines Streifens die anderen nicht zu versauen. Zum anderen musst du sie von Hand bzw. mit deinem Auge auswerten. Und das ist bei Streifentests in vielen Fällen deutlich schwerer als mit den Tröpfchentests. Eine Ausnahme ist hier Nitrit. Da hab ich noch keinen wirklich guten Tröpfchentests gefunden, aber die Streifentests zeigen eindeutig an, ob zu viel davon im Wasser ist. Ein weiterer Nachteil der Streifentests ist die begrenzte Anzahl an Substanzen die man damit messen kann. So etwas "exotisches" wie Eisen, Kalium oder Phosphat bekommst du als Tröpfchentest ohne Probleme, bei Messstreifen bin ich mir noch nicht einmal sicher ob es das überhaupt gibt.
    Ein grosser Vorteil der Streifentests ist aber natürlich das relativ einfache Handling. Messungen mit Tröpfchentests sind da doch deutlich zeitaufwändiger. Ich meine von JBL gibt es einen Streifentest, der per Smartphonekamera ausgewertet wird. Richtig gemacht funktioniert das wohl mit vielen Smartphones relativ gut. Allerdings sind diese Tests auch nicht ganz so billig.

    Gruß
    Daniel
     

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